Test: Huawei P10 – ein neuer Gradmesser

» Von Luca Diggelmann , 13.03.2017 08:15.

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Bedienung und Interface

Wie bereits bei den Vorgängern kommt auch beim P10 die Benutzeroberfläche EmUI zum Zug. Das standardmässig stark an iOS orientierte Interface hat in den vergangenen Monaten deutlich dazugelernt und bietet jetzt etwas, das gerne zum Standard für alle Interface-Hersteller werden darf: Auswahl.

Statt ein bestimmtes Nutzerverhalten durchstieren zu wollen, setzt Huawei auf Optionen. Beispiel Nummer eins: Standardmässig verwendet EmUI den Startbildschirm für Verknüpfungen und gruppiert die restlichen Apps auf den weiteren Screens auf der rechten Seite, ähnlich, wie das in iOS funktioniert. Allerdings erhält man hier die Wahl, die Android-typische App-Schublade zu verwenden. Damit verliert man einen Platz für eine Verknüpfung auf der Front, die durch die altbekannte Schublade ersetzt wird.

Ein zweites Beispiel ist die Navigationsleiste. Standardmässig verlangt Google drei Softbuttons auf dem Display: «Zurück», «Home» und «Kürzlich verwendete Apps». Huawei hat jedoch ein eigenes System, bei dem der Touch-Homebutton im Fingerabdrucksensor verwendet wird. Tippt man diesen kurz an, geht man einen Schritt zurück. Hält man den Button gedrückt, gelangt man auf den Heimbildschirm. Mit einer Wischbewegung seitlich über den Button öffnen sich die kürzlich verwendeten Apps. Wie schon bei der App-Schublade kann hier frei gewählt werden, welche Option besser passt. Eine solche Auswahl ist immer gut.

Ansonsten verhält sich EmUI wie Android, das optisch eher an iOS angelehnt ist. Glücklicherweise ist von iOS hauptsächlich das Aussehen erhalten geblieben. Die Bedienung orientiert sich vor allem am klassischen Android und ist für bisherige Nutzer problemlos lernbar.

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