Hands-on: Samsung Galaxy S8

» Von Florian Bodoky , 10.04.2017 15:23.

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Bixby

Die Familie der digitalen Assistenten ist um ein Mitglied reicher: Bixby. Wie sehr man bei Samsung auf ihn setzt, zeigt sich bereits auf den ersten Blick: Er bekommt nämlich seinen ganz eigenen Knopf am linken Seitenpanel des Galaxy S8. Dank Bixby soll nicht nur das Gerät selber, sondern auch alle kompatiblen Apps vollständig stimmgesteuert werden können. Auch ist er eine smarte Schnittstelle: So soll er, wenn er einen Sprachbefehl nicht verstanden hat, selbstständig die geöffneten Apps absuchen und so Rückschlüsse zum Sprachbefehl ziehen können.

Ein weiteres Feature ist das Erkennen von Gegenständen vor der Kameralinse. So kann man, bei aktivierter Kamera, Bixby starten. Dieser scannt das Objekt im Fokus ein und zeigt, wo dieses Objekt käuflich erwerbbar ist (oder entsprechendes Zubehör). Dies funktionierte mit diversen Weinflaschen oder – logischerweise – mit dem Galaxy S8. Leider spricht der Knilch aber kein Deutsch – was sich aber ändern soll.

DeX-Dock

Wie Microsoft mit Continuum möchte auch Samsung in Richtung Desktop-Replacement gehen. Das separat käufliche DeX-Dock kann an einen Computerbildschirm angeschlossen werden. Wenn das S8 dann in diesem Dock steckt, wird das Display 1:1 auf dem Bildschirm dargestellt. Auch funktioniert dann die ganz gewöhnliche Peripherie von Maus und Tastatur. Sämtliche Apps können geöffnet und benutzt werden, auch einen nativen File-Explorer bietet das Gerät. Schreibt man z.B. in der Office-App einen kleinen Text, kann man diesen, ganz Windows-like, eifach in einem Ordner ablegen. Allerdings muss man sich des für eine als Workstation-Replacement gedachte Lösung immer knappen Speichers bewusst sein.

Das Galaxy S8 gibt es ab Ende April ab 769 Franken zu kaufen – das S8 Plus wird rund 100 Franken mehr kosten, ist aber – abgesehen vom grösseren Display – fast identisch.

Fazit

Das Galaxy S8 von Samsung ist ein tolles Gerät. Es liegt gut in der Hand, die Akkuleistung dürfte sich auf dem Level des S7 befinden, die Hardware ist stark. Das DeX-Prinzip könnte erfolgreich werden, auch wenn Continuum eher floppte. Einfach aus dem Grund, dass Android einen immensen Marktanteil im Mobile-Bereich innehat. Lernt Bixby dann auch noch Deutsch, muss sich die (Android-)Konkurrenz ganz schön sputen – auch wenn noch nicht gesagt werden kann, ob sich Bixby im Alltagsgebrauch wirklich durchsetzen kann. Erfahren Sie dies und mehr in unserem baldigen Geräte-Test.

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