BlackBerry DTEK50: Das sicherste Smartphone der Welt im Test

BlackBerry lanciert das angeblich sicherste Smartphone der Welt. Wie schlägt es sich in unserem Test? Lesen Sie hier.

» Von Florian Bodoky , 13.09.2016 10:30.

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BlackBerry unternimmt also einen neuen Versuch, im Smartphone-Markt Fuss zu fassen. Das DTEK50 ist gemäss Hersteller das sicherste Smartphone der Welt. Es kommt mit den üblichen Beilagen: Micro-USB-Kabel samt Netzteil (entfernbar), einem In-Ear-Kopfhörer, einem SIM-Tray-Schlüssel und Betriebsanleitungen in verschiedenen Sprachen. Auf den neuen Type-C-Standard verzichtet BlackBerry also. Beim Auspacken fallen sogleich zwei Dinge auf: Erstens nutzt BlackBerry beide Seitenpanels für Buttons, was man eher selten sieht, aber praktisch ist. Zweitens: die Rückfront. Im Gegensatz zu den Seiten und dem verglasten Display entdecken wir auf der Rückseite eine Plastikverschalung. Diese bietet durch ihre raue Oberfläche zwar angenehmen Halt, auch mit schwitzigen Händen, wirkt jedoch etwas billig und «angeklebt». 

Die Front ist simpel gehalten. Das 5,2-Zoll-Display wird an den Seiten von einem schmalen Rahmen gesäumt. Unter- und oberhalb des Displays finden sich zwei etwas breitere Rahmen, oben mit einer Kameralinse und einem LED-Licht versehen. Die Rückseite ziert das BlackBerry-Emblem und wiederum eine Kamera samt LED-Blitz. Am oberen Rand des Geräts befindet sich eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Aufgeladen wird über Micro-USB. Den Port dafür findet man auf der Unterseite des Smartphones. Neben dem Power-Button (links), der Lautstärkewippe (rechts) sowie dem SIM- und MicroSD-Schacht (rechts) hat BlackBerry noch einen runden, leicht vorstehenden Button montiert. Dessen Funktion lässt sich frei konfigurieren. Aber dazu später mehr. Einen Fingerprint-Reader sucht man vergebens. 

Sicher, aber langsam

Das DTEK50 ist bei der Auslieferung mit Android 6.0 (Marshmallow) ausgestattet. Die Installation und die grundsätzliche Handhabe unterscheiden sich nicht von anderen Android-Phones. Die Setup-Routine lässt sich leicht und schnell hinter sich bringen, der Systemstart hingegen macht punkto Dauer einer Schnecke Konkurrenz. Ungefähr eine halbe Minute benötigt der Prozess. Auffällig ist allerdings die DTEK-App, die sich während des Setups und auch später zu Wort meldet. Es handelt sich dabei um eine Kontroll-App, mit der sich der Sicherheitsstatus des Geräts nicht bloss überprüfen, sondern auch manuell einrichten lässt.

Von der Rechteregelung einzelner Apps, über ein Aktivitätenprotokoll bis zu einer Overall-Security-Einschätzung der App selbst lässt sich hier so gut wie alles regulieren. Angezeigt wird Letzteres durch ein Tacho-Icon, dessen Zeiger auf Rot (schlecht), Gelb (gut) und Grün (optimal) zeigt. Auch eine vollständige Verschlüsselung der Daten lässt sich einrichten. 

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Viel Durchschnitt und Fazit

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