Angriff auf das iPhone X: Mate 10 Pro im Test

» Von Simon Gröflin , 30.10.2017 07:14.

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Künstliche Intelligenz

Mit dem Kirin-970-Chip und EMUI 8.0 reagiert das Huawei Mate 10 Pro auch auf Nutzeranforderungen. Das KI-Konzept ist spannend, steckt aber noch ein wenig in den Kinderschuhen. So verbessert eine Objekterkennung auf Wunsch bestimmte Fotoaufnahmen nach angelernten Porträteffekten. Während der Chip samt Akku-Management-System im Hintergrund werkelt, kann das Telefon darüber hinaus auch schlauer werden. Bei der rohen Rechenleistung bemerken wir in den Leistungstests übrigens kaum Unterschiede zum Galaxy S8.

Kein extremer Akku

Etwas enttäuscht und sind wir von der Batterie, die mit den 4000 mAh nach Huaweis Vesprechungen fast zwei Tage ausharren soll. Das trifft aber keinesfalls zu. Die Akku-Power ist nur minim besser als bei einem typischen Akku wie beim Galaxy S8, wenn man von einer ständig aktiven Datenverbindung ausgeht. Das war auch nach mehreren Ladezyklen und einem ersten Software-Update weiterhin der Fall. So muss das Boliden-Phone auch bei Intensivnutzern gegen Abend mit 30 Prozent Restladung ein wenig auftanken, wenn man beim Fernsehen weiterhin seinen notorischen Surf-Gewohnheiten nachgehen will. Mit dem dicken Super-Charge-USB-C-Ladegerät geht das Nachladen dann aber doch sehr zügig. Es reicht eine halbe Stunde für eine 50-prozentige Ladung. Gewöhnungsbedürftig: Die Rückseite des glasigen Phablets, das übrigens ohne Ladeschalentechnik auskommt, wird oft ein wenig warm, unabhängig davon, ob man telefoniert oder ständig mit einem Datennetz verbunden ist.

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