Im Test: Business-Laptop Lenovo Thinkpad P70

Lenovo setzt seine Thinkpad-Reihe fort und schickt einen neuen Kraftprotz ins Rennen. Wie dieser sich schlägt, lesen Sie hier.

» Von Florian Bodoky , 12.02.2016 14:31. Letztes Update, 15.02.2016 07:11.

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Mit dem Thinkpad P70 macht Lenovo einen weiteren Schritt in ihrer Business-Serie. Nach dem Auspacken stellt man zunächst fest, dass man die genaue Typbezeichnung, nämlich «ThinkPad P70 Mobile Workstation», ein Stück weit ironisch verstehen kann. Bei einer Bilddiagonale von 17,3 Zoll, einem über 40 cm breiten Chassis und 3,5 Kilo Gewicht ist es mit der Mobilität nicht weit her. Im wahrsten Sinne des Wortes kommt «erschwerend» hinzu, dass das Netzteil schon fast Tablet-Grosse hat und seinerseits fast ein Kilo wiegt (916 Gramm).

Auch bei diesem Thinkpad gilt das Credo: Funktionalität vor Schönheit. Aber ein Design-Highlight ist in diesem Einsatzbereich auch nicht gefragt. Abgesehen davon ist das Gerät extrem hochwertig verarbeitet. Es macht einen stabilen Eindruck und die leicht gummierte Deckeloberfläche sorgt für rutschsicheres Hochheben. Auch die Scharniere tun ihren Dienst zuverlässig, auch wenn der Bildschirm schwer ist. Im Gegensatz zur Laptop-Basis ist der Bildschirm aber relativ dünn und daher nicht ganz so stabil wie der untere Teil des Geräts. Trotz des Verzichts auf Aluminium ist das Gehäuse anfällig für Staub und Fingerabdrücke, was nach einiger Zeit zu verschmierten Rückständen führt.

Das Business-Notebook ist entsprechend seinem zugedachten Zweck reich bestückt mit Anschlüssen. Rückseitig finden sich nebst Netzwerk-, HMDI- und einem USB-Anschluss gleich 2 USB-Anschlüsse des Typs USB-C. Die Stromversorgung erfolgt über einen Thunderbolt-Anschluss, den man – so man auf Akku oder Docking-Station setzt, auch für Peripherie nutzen kann. Auf der Unterseite ist dann auch ein Anschluss für besagte Docking-Station, was den Verdacht erhärtet, eigentlich eher ein Desktop-Replacement denn eine mobile Workstation vor sich zu haben.

Seitlich sind weitere 4 USB-3.0-Anschlüsse, davon 3 rechts und ein Anschluss links. Komplettiert wird dieses Arsenal an Ports mit ExpressCard- und SmartCard-Reader, Kartenleser und einem Mini-DisplayPort.

Ergänzt wird die gute Infrastruktur durch die Ausstattung auf der Basis. Dort findet sich ein vollwertiger Ziffernblock und ein Fingerprint-Reader, der ohne Probleme die registrierten Fingerabdrücke erkennt, auch wenn diese nass oder verschmutzt sind.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Das Powerhouse mit 4K-Display

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KOMMENTARE

Pat Thomson: 15-02-16 08:43

Dieser Test ist leider sehr oberflächlich gehalten und sagt nicht wirklich viel über das Gerät aus.
Edit von der Redaktion: Kritik nehmen wir gerne entgegen, Link haben wir entfernt.

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