Wuchtig, aber handzahm
Mit LGs Optimus Speed hält eine Zweikern-CPU Einzug in Smartphones. Auch das Display sticht hervor.
Dopplereffekt: Das Optimus Speed von LG kommt mit einer Zweikern-CPUweitere Artikel
» Von , 15.08.2011 06:00.
Stattliche 12,4 cm lang und 0,7 cm dick: LGs Smartphone Optimus Speed (P990) wirkt wuchtig, liegt aber erstaunlich gut in der Hand. Der kapazitive, 4 Zoll grosse Touchscreen besticht mit einer guten Helligkeit und schlierenfreien Bildwechseln. Ein Pluspunkt für Business-Anwender ist die homogene Ausleuchtung. Sie garantiert, dass der Bildschirm bei verschiedenen Lichtverhältnissen, drinnen und draussen, gut lesbar bleibt.

Kleiner Schwachpunkt ist die rückseitige Kamera. Trotz der Auflösung von 8 Megapixeln und LED-Flash, löste der Knipser bei Dämmerung oft verzögert aus. Immerhin sind die Fotos scharf.
Nicht so glücklich ist auch die Wahl der Betriebssystemversion: Das Optimus Speed wurde im Test noch mit Android 2.2 ausgeliefert. Zwar hat LG ein Update auf Gingerbread (V. 2.3) zugesagt, bislang ist es aber beim Versprechen geblieben.
Fazit: LGs Optimus Speed ist ein wuchtiges Smartphone. Tempo und Display sind top, Kamera und Betriebssystem sollten nachgebessert werden.
LG Optimus Speed
Preis: ca. 540 Franken (Strassenpreis)
+ Display, Tempo
- Kamera, Android 2.2
Alternative: Das Samsung Galaxy S2. Es ist mit seinem 4,3-Zoll-Display noch ein Stück grösser und bietet eine ähnliche Ausstattung. Preis: ca. Fr. 680.–.




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