Test: Samsung Galaxy S7

Für sein neues Galaxy hat Samsung nicht gerade tief in die Trickkiste gegriffen, dafür aber Vieles verbessert.

» Von Luca Diggelmann , 08.03.2016 06:18.

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Äusserlich hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht viel geändert. Das Hauptmaterial auf der Front- und Rückseite bleibt Glas und der Rahmen Metall. Das hat die gleichen Vor- und Nachteile wie bisher. Das Glas liegt zwar griffig in der Hand, fühlt sich aber nicht unbedingt angenehm an. Zwar sieht das Galaxy S7 ganz in Glas toll aus, es fühlt sich aber auch kalt an und ist deutlich schwerer (152 g) als Kunststoffmodelle. Schweiss und Fett bleiben auf der Oberfläche hartnäckig kleben und das ganze Gerät ist ein gigantischer Staub- und Fingerabdruckmagnet. Wenn Sie noch nie in Ihrem Leben Schweiss an den Händen hatten, ist das kein Problem. Ansonsten fühlt sich das Galaxy S7 schnell etwas unappetitlich an und muss geputzt werden. Im Gegensatz dazu perlt Wasser direkt von dem Smartphone ab. Das Galaxy S7 ist wasserdicht bis 1,5 Meter während 30 Minuten.

Die optisch grösste Veränderung zum Vorgänger sind die leicht abgerundeten Kanten auf der Rückseite des Gerätes. Diese sind auch beim regulären Galaxy S7 vorhanden, nicht nur bei der Edge-Version. Besonders schön ist dabei der Lichteffekt, der auf der Rückseite des Galaxy S7 entsteht. Durch die leichte Krümmung auf der Rückseite reflektieren Lichtquellen als schmale Linien, die sich mit dem Smartphone mitbewegen. Ebenfalls auf der Rückseite sticht die Kamera heraus, respektive eben weniger. Die Kamera liegt neu etwas tiefer im Gehäuse verbaut und ragt weniger stark heraus. Das liegt zum Teil auch daran, dass das Galaxy S7 etwas dicker ist als das S6, was sich auch in der Akkulaufzeit bemerkbar macht. Dazu später mehr.

Wie bisher sind die Tasten angeordnet. Ein-Aus auf der rechten Seite, Lautstärke links und unter dem Display der physische Home-Button mit Fingerabdrucksensor und die zwei Touch-Buttons direkt daneben. Keine Änderungen gibt es auch auf der Unterseite des Galaxy S7. Es bleiben ein kleiner Lautsprecher, ein Klinken-Anschluss für Kopfhörer und ein USB-MicroB-Anschluss zum Aufladen und Anschliessen an einen Rechner. Samsung verzichtet beim Galaxy S7 noch auf USB Type-C, hauptsächlich, weil GearVR noch MicroB verwendet. Gut möglich, dass Samsung wegen GearVR noch eine Weile am alten Stecker festhält.

Eine willkommene Neuerung findet man hingegen auf der Oberseite des Geräts: Ein Kartenslot für microSD-Karten. Damit lässt sich der Speicher des Galaxy S7 um bis zu 200 GB erweitern. Das erklärt auch die fehlende 128-GB-Variante, die somit unnötig wird.

Auf der nächsten Seite: Leistung und Akkulaufzeit

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