Swisscom vergrössert die Reichweite

Das Handynetz bietet Notebook-Benutzern fast überall Zugang zum Internet. Mit einem USB-Modem und einer Express-Card kommen nun auch Rechner ohne PC-Card-Slot in den Genuss des drahtlosen Anschlusses. Wir haben es ausprobiert.

» Von Andreas Heer, 04.07.2007 09:37. Letztes Update, 04.07.2007 09:38.

Mobile Arbeiter müssen dank UMTS und HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) unterwegs nicht auf einen schnellen Internetzugang verzichten. Eingeschränkt waren sie bislang jedoch in der Wahl des Notebooks. Lange Zeit standen - zumindest von Swisscom - nur Rechner mit eingebautem Modul oder PC-Card-Erweiterung zur Verfügung. Jetzt hat die Mobile-Unlimited-Familie Zuwachs erhalten. Mit einem USB-Modem und einer Express-Card unterstützt die Kommunikations-anbieterin künftig alle gängigen Mobilrechner sowie Apple-Notebooks. Der maximal mögliche Datendurchsatz ist dabei über HSDPA von 1,8 auf 3,6 MBit/s gestiegen. Im Test mussten die beiden Unlimited-Neulinge ihre Fähigkeit unter Windows Vista beweisen.

Installieren und loslegen

Das USB-Modem der chinesischen Herstellerin Huawei bringt eine eigene Software mit anstelle des Unlimited Data Manager. Ein unterbruchsfreier Wechsel zwischen WLAN-Hotspot und Handynetz ist damit nicht möglich. Software und Treiber sind auf dem USB-Gerät gespeichert, das beim ersten Anschliessen von Vista als CD-ROM eingestuft wurde. Die Installation startet automatisch, klappt aber nur, wenn der Benutzer mit einem Administratorenkonto angemeldet ist. Ansonsten misslingt das Einrichten der Hardware-Treiber. Nach dem Einrichten funktioniert das USB-Modem auch mit einem normalen Benutzerkonto.

Die Bedienung der Modem-Software ist selbsterklärend, und auch die Hardware selbst verlangt nur ein Mal nach einem Blick ins Handbuch, um sich über den Status der LED zu informieren. Praktischerweise zeigen grüne und blaue Lämpchen, ob nur ein EDGE- oder ein schnelles UMTS-Netz in Reichweite liegt. Schwierigkeiten bereitet allenfalls die Stromversorgung über USB. Für den Fall, dass ein einziger Port zuwenig Saft liefert, liegt dem Modem ein zweites Kabel mit Doppelstecker bei.

Dagegen arbeitet die Express-Karte mit dem Unlimited Data Manager zusammen. Die Betaversion der fünften Ausgabe funktionierte unter Vista einwandfrei, ebenso die Hardware. Von der Bedienung her unterscheidet sich die Express-Karte nicht von den PC-Card-Modellen. Wie diese unterstützt sie auch den unterbruchsfreien Wechsel zwischen Handynetz und WLAN.

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