Test: ProtonMail – Sichere Alternative zu Gmail und Co.

Das Schweizer Start-up ProtonMail bietet einen Webmaildienst an, der die Inhalte vor den neugierigen Augen von NSA und Co. schützen soll. Der Service ist noch in der Beta-Phase. Computerworld hat einen Account erhalten und mit Protonmail eine erste Testfahrt unternommen.

» Von Jens Stark , 29.08.2014 14:47.

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ProtonMail wurde letztes Jahr am Cern in Genf gegründet und hat seinen sicheren Webmaildienst vor wenigen Monaten in den Betatest geschickt. Auf der Webseite kann man sich für einen Account bewerben. Da dies viele andere auch tun, ist mit Wartezeiten zu rechnen. Diese kann man verkürzen, indem man sich am Crowdfunding, das noch am Laufen ist, beteiligt. Die Anmeldung läuft anonym. Wer will muss nicht einmal seinen Namen nennen.

Laut den Betreibern werden alle Mails, die zwischen den ProtonMail-Usern verschickt werden, verschlüsselt. Die Server, auf denen die chiffrierten Mails lagern, stehen ProtonMail zufolge in der Schweiz.

Auch die Verbindung zum Browser wird mit SSL verschlüsselt. Als Zertifizierungsstelle (Certificate Authority) fungiert SwissSign, die der Schweizerischen Post gehört.

Extra Schutz fürs Postfach

Eine Besonderheit von Protonmail ist sicherlich, dass das eigene Postfach doppelt geschützt ist. So muss man bei der Anmeldung neben dem Passwort fürs Konto zusätzlich eine Losung für die Mailbox definieren. Auf dieses Passwort haben angeblich nicht einmal die Protonmail-Betreiber Zugriff. Wer es verliert, kann kein neues anfordern, sondern muss einen komplett neuen Account eröffnen.

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KOMMENTARE

Thomas Hertli: 01-09-14 16:35

Sicher ?????

Ist das nicht der Anbieter, der erst kürzlich aufgrund eines Updates alle Mails seiner Kunden eines ganzen Tages unwiederbringlich verloren hatte ?

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