Mobile Lösungen sicher nutzen

Sowohl in öffentlichen Verwaltungen als auch in der Privatwirtschaft gibt es viele Berufsgattungen wie Polizeibeamte, Kontrolleure oder Aussendienstmitarbeitende, die mittels mobiler Endgeräte den ortsunabhängigen Zugriff auf auftragsbezogene Daten wünschen. Es sind hauptsächlich Sicherheitsfragen, die das Mobile Computing zur Herausforderung machen.

» Von Eric Scherrer für Abraxas, 11.05.2015 09:00.

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Mobile Computing ist den Kinderschuhen entwachsen. Nach dem beispiellosen Siegeszug im privaten Umfeld wächst auch das Interesse an mobilen Lösungen für professionelle Anwendungen. Arbeitsprozesse, die grösstenteils ausserhalb der Büroräumlichkeiten einer Organisation ablaufen, lassen sich so effizienter gestalten. Mitarbeitende können mobile Technologien nutzen, um Daten zu erfassen, Berichte vorzubereiten und Informationen abzurufen. Sie können dadurch ihre Arbeitszeit besser nutzen und die Nachbearbeitungszeiten im Büro stark verkürzen. Auch die Gefahr von Übertragungsfehlern wird eliminiert.

Doch der Einsatz mobiler Lösungen verändert die Anforderungen an die IT-Organisation. Mobile Endgeräte sind letztlich nichts anderes als kleine Computer. Das Management dieser Geräte und die Pflege der darauf laufenden Applikationen muss also genauso seriös betrieben werden wie bei herkömmlichen Clients und Fachapplikationen. Verschiedene mobile-spezifische Themen,  beispielsweise die Datensicherheit, spielen dabei eine zentrale Rolle.

Nicht jeder Prozess ist mobile-tauglich

Bevor jedoch die Fragen rund um die Sicherheit beantwortet werden können, ist es notwendig, (Teil-)Prozesse zu identifizieren, welche sich durch mobile Lösungen sinnvoll optimieren lassen. Denn auch wenn mobile Endgeräte die gleichen Anforderungen an das Management stellen, so sind es doch keine Desktop-PC. Die Stärken und Schwächen von Tablets, Smartphones und Laptops sind zu berücksichtigen. Mobile Applikationen dürfen kein 1:1-Abbild herkömmlicher Fachapplikationen sein. Anhand des Beispiels von mobilen Geräten im Polizeieinsatz hat die Abraxas Informatik AG zwei Themenbereiche eingegrenzt, denen sich die Prozesse mit dem grössten Potential für mobile Technologien zuordnen lassen:

1.  Erfassen und Abfragen von Daten:

Fallvorbereitung vor Ort zur Weiterverarbeitung im Büro, Zugriff auf Fachanwendungen zwecks Fahrzeug- und Personenidentifikation sowie Abfrage von fallspezifischen Informationen.

2.  Führungsbezogene Prozesse:

Zugriff auf Einsatzunterlagen, Einsatzpläne, E-Mail, Adressbuch und Kalender. Am sinn­vollsten ist es, die Anwendungsfälle aus organisatorischer Perspektive abzuleiten und in eine Mobile-Strategie zu überführen. Dies ist wichtig für die Wahl der richtigen Endgeräte. Dabei stellen sich verschiedene Fragen: Wählt man günstige Consumer-Geräte oder speziell für den Ausseneinsatz konzipierte, robuste, aber teurere Geräte? Hinzu kommt die Zieldivergenz zwischen Anwenderfreundlichkeit und Sicherheit – zwei Ziele, die sich unmöglich vereinbaren lassen und daher eine Güterabwägung erfordern.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Kein Mobile Computing ohne Enterprise Mobility Management

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