ProtonMail startet für Business-Anwender

Mit dem Update auf Version 3.10 erhält ProtonMail verschiedene Business-Features wie Auto-Responder, zentrale Postfächer und Sieve-Filter. Ausserdem steht für KMUs ein neuer Plan mit Volumenlizenzen bereit.

» Von lp, Stefan Bordel, 04.08.2017 16:50.

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Mit dem Update auf Version 3.10 lanciert ProtonMail seinen Dienst jetzt auch für Firmenkunden: Der Schweizer Krypto-Mail-Anbieter führt hierzu verschiedene Business-relevante Features sowie einen neuen Plan namens «ProtonMail Professional» mit Volumenlizenzen für KMUs ein.

Zu den Neuerungen gehört der von vielen ProtonMail-Nutzern lange ersehnte Auto-Responder, mit dem sich automatisierte Antworten bei längerer Abwesenheit einrichten lassen. Das Feature steht allerdings ausschliesslich Nutzern eines zahlungspflichtigen Accounts zur Verfügung.

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, eine zentrale Mail-Adresse (Catch-all email) einzurichten, auf der sämtliche E-Mails der dazugehörigen Domain eingehen. Darüber hinaus ermöglicht die Funktion den Empfang von noch nicht eingerichteten Adressen unter derselben Domain. Dies ist etwa dann von Vorteil, wenn ein Geschäftspartner versehentlich eine Mailadresse falsch eingibt. Das Feature ist auf Nutzer der Abo-Modelle Professional und Visionary beschränkt und lässt sich in den Einstellungen unter Domains einrichten.

ProtonMail erhält Sieve-Filter

Für mehr Ordnung im Posteingang soll nun ausserdem der Support für Sieve-Filter sorgen. Über die gleichnamige Programmiersprache lassen sich individuelle Filter einrichten, um etwa alle eingehenden E-Mails eines Senders automatisch zu markieren. Ein ausführliches Tutorial zum Anlegen der Sieve-Filter findet sich auf der Support-Webseite von Protonmail. Auch diese Funktion ist zahlungspflichtigen Accounts vorbehalten.

Bei «ProtonMail Professional» handelt es sich um ein speziell auf KMUs ausgerichtetes Abomodell mit Volumenlizenzen. Für monatlich acht US-Dollar pro Nutzer (6,25 Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung) erhalten Unternehmen in ProtonMail den Zugang zu eigenen Domains und verschiedenen Management-Tools, mit denen Admins die Mail-Accounts von Angestellten einrichten können. Aktuell liegt die maximale Nutzerzahl allerdings bei 50 Personen.

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