Mozilla verpasst Firefox einen Turbolader

Der Open-Source-Browser Firefox von Mozilla soll in der kommenden Version einen Geschwindigkeitsschub erhalten.

» Von Jens Stark , 14.06.2017 14:30.

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Firefox 54 heisst die nächste Version des quelloffenen Browsers von Mozilla. Was unspektakulär tönt, ist es nicht. Denn unter der Haube haben die Entwickler des Konkurrenzsufbretts zu Chrome, Edge und Safari eine Art Turbolader verbaut.

Konkret wurde der Browser so angepasst, dass er jetzt mehrere Betriebssystemprozesse gleichzeitig ausführen kann. Die Technik ist Teil des Projekts Electrolysis (E10S), wie Mozilla in einem Blog-Beitrag ausführt. Im nun veröffentlichten Beta-Release verwendet Firefox bis zu vier Prozesse, um Webseiteninhalte über mehrere geöffneten Tabs hinweg auszuführen.

Gemäss Mozilla hat das mehrere Auswirkungen: So beeinflusse eine besonders anspruchsvolle Webseite in einem Tab die Reaktionsfähigkeit und Geschwindigkeit in anderen Registerkarten weniger. Durch die Trennung der Tabs in separate Prozesse werde darüber hinaus eine effizientere Nutzung der Computer-Hardware bewirkt. So hätten bereits Tests zur Speichernutzung ergeben, dass die Beta-Ausgabe von Firefox 54 besonders unter Windows 10 wesentlich weniger Memory beansprucht als die Konkurrenten Chrome und Edge.

Eine erste Spritztour mit der Beta-Ausgabe von Firefox 54 scheint die Claims von Mozilla zu bestätigen. Die von Computerworld in mehreren Tabs geöffneten Webseiten lassen sich ohne grosse Wartezeiten laden, und die Surftour wirkt gefühlt etwas runder als mit früheren Firefox-Versionen.

Die Firefox-Beta lässt sich unter dieser Adresse herunterladen.

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