Kanton Aargau: millionenschweres SAP-Projekt

Der Kanton Aargau fährt Altsysteme herunter und forstet seine SAP-Landschaft auf. Bis März 2014 sollen 8,7 Millionen Franken in das Projekt fliessen.

  

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» Von Mark Schröder , 15.03.2011 09:38.

Gemeinsam mit dem Zuger Partner Asem Group startete das Beratungsunternehmen Esprit im Kanton Aargau das «RESAP»-Projekt. Die Massnahme sieht unter anderem das Harmonisieren von Geschäftsprozessen und die verwaltungsweite Einführung von SAP-Standardmodulen vor. Zugleich wird die vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) betriebene Anwendung «REBA2» inklusive der Applikationen «Abacus» und «BKP Chur» abgelöst. Zu diesem parallelen Vorgehen hatte die Kommission für allgemeine Verwaltung (AVW) geraten. «Eine Ablösung von REBA2 und ein erst nachgelagertes Redesign von SAP würden den Aufwand praktisch verdoppeln», heisst es in einer Empfehlung der AVW. Gemäss Beschluss des Grossen Rates von Ende Jahr wurde für das RESAP-Projekt ein Kredit in Höhe von 8,7 Millionen Franken bereitgestellt.

Beim Redesign der SAP-Anwendungen gilt es laut Esprit, die per 1. Januar 2006 eingeführte Rechnungswesen-Applikation «RAPAG» weiter zu entwickeln. RAPAG basiert bereits auf SAP. Nun soll der neue Kontenplan nach Harmonisiertem Rechnungslegungsmodell für die Kantone und Gemeinden (HRM2) eine Anlagenbuchhaltung für den gesamten Kanton eingeführt werden.

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