iOS: 10 Ärgernisse und die passenden Lösungen

Bei aller Liebe: Manche Eigenschaften und Marotten von iOS nerven gewaltig. Wir zeigen unsere «Liste des Zorns» ... und welche Lösungen sich anbieten.

» Von Klaus Zellweger , 12.12.2012 15:56.

Der Erfolg von iOS beruht weitgehend darauf, dass sich viele kleine Funktionen zu einem stimmigen Konzept vereinen. Das soll jedoch nicht heissen, dass Apples mobiles Betriebssystem über alle Zweifel erhaben ist. Vielmehr stolpert man immer wieder über Funktionen, die nicht zu Ende gedacht wurden oder die unter der Kontrollwut der Kalifornier zu leiden haben.

Die folgenden 10 Problemzonen müssten idealerweise von Apple aus der Welt geschafft werden. In der Zwischenzeit behelfen wir uns mit Alternativen, um die Situation zu entschärfen.

1. Die Texteinfügemarke

Wer schreibt, macht ab und zu Fehler. Doch wehe, das viertletzte Wort wurde falsch geschrieben! Es ist einfacher, den folgenden Text zu löschen und noch einmal zu schreiben, als die Einfügemarke an die fehlerhafte Stelle zu verschieben. Die Lupe taucht stets am falschen Ort auf, zeigt selten den gewünschten Ausschnitt und unternimmt auch sonst alles, um den Benutzer zu ärgern. Vielleicht überzeugte diese Form der Interaktion beim ersten iPhone, doch unterdessen wünscht man sich den Erfinder dieses Mechanismus ins Pfefferland.

Abhilfe: Wer häufiger auf seinem iPad oder iPhone Texte schreibt, sollte zu einer Textverarbeitung wie Byword (3 Franken) oder iA Writer (1 Franken) greifen. Beide Apps überzeugen mit einer durchdachten, minimalistischen Benutzeroberfläche. Gleichzeitig lassen sich Tasten einblenden, um die Einfügemarke zu verschieben.

2. Hilfreiches Ärgernis: Sandboxing

Das «Sandboxing» gehört zu den wichtigsten Sicherheitsmechanismen in iOS. Es verhindert erfolgreich, dass sich Schadsoftware im System verbreitet oder sogar andere Apps infiziert. Es bedeutet aber auch, dass jede App nur in ihrem eigenen kleinen Sandkasten spielen darf und keine Möglichkeit erhält, mit anderen Apps zu interagieren. Typische Hilfsprogramme, wie sie auf PCs üblich sind, lassen sich unter iOS nicht realisieren. Doch manchmal öffnet sich ein Schlupfloch für die Entwickler.

Abhilfe: Der einzige Ausweg besteht in der Verwendung von Apps, die aufeinander angepasst wurden. Ein Beispiel: Die App «TextExpander» verwandelt Abkürzungen in beliebig lange Textpassagen – allerdings nur in seiner eigenen Umgebung. (Den Test zu TextExpander finden Sie auf unserer Schwester-Site Digital Living.) Allerdings kann der Einfluss erweitert werden, indem sich andere Apps anschliessen. So harmonieren Byword und iA Writer ausgezeichnet mit TextExpander, der in diesen Umgebungen sein ganzes Potenzial ausspielen kann.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Fotostream und Fotosammlung

KOMMENTARE

Nicola Renner: 13-12-12 15:45

Einige dieser Macken brachten mir graue Haare. manchmal ist es wirklich zum verzweifeln. Sollte doch eines der "besten" Betriebssysteme sein. Dachte ich. Bis ich jetzt einige Male mit Windows 8 arbeiten durfte. Das ist jetzt der absolute Hammer. Ich kanns nur weiterempfehlen. WIN 8 meine ich!

Stefan Keller: 13-12-12 10:11

So schlimm ist das alle ja nun auch wieder nicht. Und das "Gelbe vom Ei" sind die Vorgeschlagenen Lösungen auch nicht. Dass beim Kommentarschreiben HIER am Einfügepunkt der Cursor verschwindet ist so eine Eigenheit von 20 Minuten Online. Auch damit lässt es sich leben.
Also: Erst mal vor der eigenen Haustüre 'pfaden' ;-)

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der IDG Communications AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

MiniAds