Agile Software: schneller, besser, preiswerter

Schweizer Unternehmen sind mit der Qualität ihrer Software unzufriedener als noch vor einem Jahr. Wo liegen die Ursachen und wie lässt sich das ändern? Computerworld sprach mit Jonathan Rende, Vice President BTO Application Solutions bei HP.

» Von Michael Kurzidim, 15.03.2010 08:35.

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Schweizer Unternehmen vergeben für die Qualität ihrer Software schlechtere Noten als noch vor einem Jahr. Zu diesem Ergebnis kam die aktuelle Marktstudie ,,Swiss IT", die Computerworld und IDC am 25. März vorstellen. Über 800 Unternehmen haben daran teilgenommen.

Schweizer Software ist zu schlecht, zu fehlerhaft und kostet zu viel. Software-Projekte verschlingen Unsummen, überschreiten Zeitlimite und werden zu häufig komplett in den Sand gesetzt. Eine mögliche Lösung: Agile Methoden wie Scrum versprechen qualitativ hochwertige Software, die zudem exakt die Kundenanforderungen erfüllt. Denn der Kunde ist am gesamten Entwicklungsprozess beteiligt, was Irrwege und Fehlentwicklungen zu vermeiden hilft.

Allerdings verlangen agile Methoden Software-Architekten, Programmierern und Kunden einiges ab. Lohnt sich der Einsatz? Computerworld sprach mit Jonathan Rende, Vice President und General Manager BTO Application Solution bei HP Software.

CW: Herr Rende, warum scheitern so viele Software-Projekte?

Rende: Bevor agile Methoden zum Einsatz kamen, wurden 60 bis 70 Prozent aller Software-Projekte in den Sand gesetzt. Die Standish Group kam in ihrer ,,Chaos Summary 2009" zu diesem erschreckenden Ergebnis. Projekte wurden entweder gar nicht ausgeliefert, an den Kundenanforderungen vorbei entwickelt oder sie haben den eingeplanten Zeitrahmen massiv überschritten und dadurch Mehrkosten verursacht. Mit agilen Methoden steigt der Erfolg von Software-Projekten exponentiell an.

Lesen Sie auf der nächste Seite, welche drei Kernvorteile agile Methoden bringen

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