Zugangsdaten gestohlen: Sind Sie betroffen?

Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung Melani meldet 21'000 gestohlene Logindaten. So erfahren Sie, ob Sie davon betroffen sind.

» Von Florian Bodoky , 30.08.2017 09:55.

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Wie die Melde- und Analysesetelle Informationssicherheit des Bundes (Melani) meldet, sei ihr «aus vertraulicher Quelle» zugetragen worden, dass bei einem grösseren Datendiebstahl 21'000 Login-Daten entwendet wurden. Der aus E-Mail-Adressen und Passwörtern bestehende Datensatz sei nun in den Besitz von Drittpersonen gelangt.

Aufgrund der «Gewohnheit», das gleiche Passwort bei verschiedenen Logins zu verwenden, müsse man davon ausgehen, dass weitere Logins bereits betroffener Personen in den Besitz von Cyberkriminellen geraten könnten. Diese könnten dann für Phishing oder andere kriminelle Taten missbraucht werden.

Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes hat deshalb online ein Tool aufgeschaltet mit dem geprüft werden kann, ob die eigene E-Mail-Adresse von diesem Diebstahl betroffen ist. Unabhängig davon, ob man im vorliegenden Fall betroffen ist, rät Melani zu folgenden Schutzmassnahmen:

  • Ändern Sie das Passwort sämtlicher Onlinekonten, die mit der betroffenen E-Mail-Adresse verknüpft sind (E-Mail-Konto, Onlineshops, E-Banking, soziale Medien etc.).
  • Verwenden Sie bei jedem Internetdienst/Online-Portal ein separates Passwort.
  • Aktivieren Sie wo immer möglich die 2-Faktor-Authentifizierung.
  • Überprüfen Sie in den nächsten Wochen jegliche Art von Kontoauszügen, iTunes-Belastungen usw. Sollten Sie Unregelmässigkeiten feststellen, setzen Sie sich bitte sofort mit Ihrer Bank resp. dem entsprechenden Unternehmen in Verbindung. 
  • Informieren Sie alle in den E-Mail-Kontakten aufgeführten Personen dahingehend, dass sie beim Empfang von E-Mails mit Ihrem Absender vorsichtig sein und im Zweifelsfall bei Ihnen rückfragen sollen.

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