SOC: Besuch bei den IT-Bewachern

Laut Swiss-IT-Studie will in zwei Jahren nur noch ein Drittel der Unternehmen ihre IT-Sicherheit mit der eigenen IT abdecken. Computerworld hat einen Schweizer Security-Dienstleister im Zürcher Operations Center besucht.

» Von Jens Stark , 28.04.2017 08:24.

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Es ist ruhig, das Licht gedämpft. Zwei grosse Glaskuben erstrecken sich über zwei Stockwerke und signalisieren, auf Sockeln platziert, die zentrale Rolle für das Unternehmen. Bei den anwesenden Mitarbeitern herrscht volle Konzentration. Zwei aus vielen Bildschirmen zusammengesetzte Displays zeigen Eckdaten der zu beobachtenden IT-Umgebung samt Netzwerk an. Plötzlich leuchtet rot die Meldung eines Vorfalls auf, das Ereignis wird auf der riesigen Weltkarte grafisch hervorgehoben. Doch die vier Ingenieurinnen und Ingenieure im ersten Glaskubus scheint das nicht aus der Ruhe zu bringen. Sie analysieren die Vorkommnisse auf ihren eigenen Bildschirmen, bearbeiten und lösen sie oder geben sie an die vier Kolleginnen und Kollegen im zweiten Raum weiter, falls weitere Analysen notwendig sind.

Willkommen im Security Operations Center (SOC) von Open Systems, das die Zürcher Firma von der NASA inspiriert «Mission Control Center» nennt. Von hier aus werden über 4500 Security-Plattformen von Kunden in über 180 Ländern überwacht und betreut. Das typische «War Room»-Gefühl, das an Untergrund und Hackertätigkeit erinnert, wird geflissentlich vermieden. Vielmehr sorgt viel Glas, auch bei den Büros der weiteren Mitarbeiter, die gerade nicht im SOC Dienst haben, für Transparenz und Übersichtlichkeit.

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