Schweizer KMU haben Nachholbedarf bei der IT-Sicherheit

KMUs fehlt es an Wissen zum Umgang mit Informationssicherheit. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Hochschule Luzern. Nachholbedarf gibt es insbesondere auf organisatorischer Ebene.

» Von Luca Perler , 10.11.2017 12:00.

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«Seit längerem ist bekannt, dass nicht nur grosse Firmen, beispielsweise aus der Finanzbranche, von den zunehmenden Gefahren aus dem Cyber-Space bedroht sind, sondern auch die in jeder Hinsicht sehr vielfältige Landschaft der Schweizer KMU.» Das schreiben Oliver Hirschi und Armand Portmann, zwei Dozenten des Departements Informatik an der Hochschule Luzern, in der Einleitung zu ihrer nationalen Studie zur Informationssicherheit in Schweizer KMU. In ihrem Forschungsbericht kommen die beiden zu einem ernüchternden Schluss: «In vielen KMU fehlt es noch immer an Wissen zum Umgang mit dem Thema Informationssicherheit.»

Diese Aussage treffen die Forscher auf Basis einer Online-Umfrage, die das Departement Informatik zwischen Juli und Dezember 2016 durchgeführt hat. 230 Unternehmen nahmen daran teil, knapp drei Viertel davon aus der Deutschschweiz, rund 20 Prozent aus der Romandie und der Rest aus dem Tessin und Liechtenstein. An der Umfrage beteiligten sich viele kleine Firmen. Knapp 60 Prozent wiesen eine Mitarbeiterzahl von weniger als zehn Personen auf, die restlichen Prozente teilen sich Unternehmen mit 10 bis 49 respektive 50 bis 249 etwa in gleichem Umfang auf. Am stärksten vertreten waren in der Studie Dienstleistungserbringer, etwa aus dem ICT-Bereich sowie Wirtschaftsprüfer, Rechts- und Steuerberater.

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