Angriff auf den Kartenleser an der Kasse

Cyberkriminelle nehmen vermehrt die Kartenlesegeräte an der Kasse ins Visier und gelangen so an den kompletten Datensatz auf der EC- oder Kreditkarte.

Debit- und Kreditkartenlesegeräte sind ein beliebtes Angriffsziel von Betrügern

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» Von Jens Stark , 10.03.2011 13:39.

Dies berichtet die Firma Trustwave in ihrer jüngsten Studie. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Untersuchung von Kreditkartenmissbrauch für American Express, Visa und MasterCard. Im Jahr 2010 musste Trustwave 220 Fälle studieren und kommt nun zum Schluss, dass die Kartenlesegeräte an Einkaufskassen - sogenannte POS-Systeme (Point of Sale) - oft das Ziel von Angriffen sind.

«An POS-Systemen ist es für Cyberkriminelle bei weitem am einfachsten, an Informationen zu kommen, mit denen sie dann Kreditkartenbetrug begehen können», heisst es in «Global Security Report 2011» von Trustwave.

Die Kartenleser lesen, wie der Name es sagt, die Daten aus, die auf dem Magnetstreifen auf der Rückseite der Karte gespeichert sind und die für die Transaktion verwendet werden. Zusammen mit der PIN (Persönliche Identifikations-Nummer) haben Hacker dann alle Infos, um eine Duplette der Zahl- oder Kreditkarte herzustellen. Eine solche physische Karte ist natürlich um einiges wertvoller, als reine Kreditkarteninfos, die man "nur" beim Web-Shopping missbrauchen kann. Mit einer solchen getürkten Karte lässt sich dann etwa am Bankomat Geld abheben.

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