Pragmatische Cyber-Abwehr für die Schweiz

Die Cyberdefense-Strategie des Bundes nimmt erste Formen an. An einer Podiumsdiskussion hat Kurt Nydegger, der vom Bundesrat beauftragt ist, eine solche zu formulieren, skizziert, wie die Strategie auszusehen hat.

Divisionär Kurt Nydegger präsentiert während des Security-Podiums in Schloss Au erste Vorschläge für eine Cyberdefense-Strategie des Bundes. (Bild: cw/jst)

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» Von Jens Stark , 16.05.2011 08:03.

Die Schweiz ist vor Cyberangriffen auf die Verwaltung nicht gefeit. Das hat die Attacke auf das EDA vor fast zwei Jahren eindrücklich gezeigt (Computerworld.ch berichtete damals). Der Vorfall ist auch ein regelrechter Weckruf gewesen, dass endlich etwas getan werden muss, um sowohl die Verwaltung als auch die kritischen Infrastrukturen unseres Landes besser zu schützen.

Ein erstes Ergebnis war denn auch die Erkenntnis, dass die Schweiz eine Strategie für die Cyber-Abwehr braucht. Der Bundesrat hat deshalb Divisionär Kurt Nydegger damit betraut, eine solche auszuarbeiten (Computerworld.ch berichtete). Während des Security-Podiums, das dieser Tage im Schloss Au auf der gleichnamigen Halbinsel im Zürichsee stattgefunden hat, konnte Nydegger erste Ergebnisse seiner Arbeit präsentieren und in groben Zügen die künftige Strategie umreissen.

In erster Linie will Nydegger einen pragmatischen Lösungsvorschlag für die Absicherung der kritischen Infrastruktur der Schweiz unterbreiten. «Es bringt nichts, wenn die Strategie gleich in eine Schublade wandert», meint er. Deshalb will er auch Bestehendes einbeziehen. «All die guten Sicherheitsprojekte sollen zusammengetragen, gebündelt und zentral gesteuert werden», heisst deshalb einer der Vorschläge.

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