Mit Automation in den Kampf gegen Cyberkriminelle

Vertrauen in die Technik sei essenziell, meint Palo-Alto-Networks-chef Mark McLaughlin. Nur so könne die vierte industrielle Revolution im erwarteten Tempo und Mass stattfinden.

» Von Jens Stark , 18.01.2017 07:32.

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Die digitale Wirtschaft wächst rasant. Doch dieses immense Wachstum könne sie nur beibehalten, wenn wir alle das Vertrauen in sie beibehielten, ist Mark McLaughlin, CEO des IT-Security-Spezialisten Palo Alto Networks, überzeugt. An einer Presseveranstaltung in Zürich warnt er denn auch: «Wenn wir dieses Vertrauen in die digitalen Infrastrukturen nicht aufrecht erhalten können, wird die vierte industrielle Revolution Probleme haben, die Produktivitätssteigerungen zu erreichen, die von ihr erwartet werden».

Mit Automation gegen Automation

Gute Aussichten somit für IT-Security-Firmen wie Palo Alto Networks. Sie werden genug zu tun haben, um aus technischer Sicht ihren Beitrag zu den vertrauensbildenden Massnahmen zu leisten. Dabei sehen sich Firmen einem ungleichen Kampf ausgesetzt. «So sind die Angreifer hoch automatisiert, nutzen die besten Tools und werden nicht wie die Unternehmen von Alt-Systemen behindert», gibt McLaughlin zu bedenken. Aus Sicht von Palo Alto Networks bedeutet dies, dass auch auf der Security-Seite auf Automation gesetzt werden muss, um die «Bösen» zu bekämpfen. «Nur so können wir einen fairen Kampf haben», sagt er und verweist auf die eigene Produkteplattform, die einen hohen Automatisierungsgrad aufweise.

Doch nur mit Technik könne man das Vertrauen nicht gewinnen, so McLaughlin weiter. Auch die Prozesse bei der Anwendung von moderner Technologie müssten verbessert werden und auf gesundem Menschenverstand basieren. Daneben ist die ständige Erziehung der Nutzer wichtig. «Diese müssen einen gewissen Grad an Selbstverantwortung für ihre ‹Sicherheits-Hygiene› entwickeln», fordert er. «Ohne diese beiden Elemente nützen noch so gute technische Bekämpfungsmittel gegen die Cyberkriminellen nichts», ist er überzeugt.

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