Fiese Betrugsmasche mit vermissten Büsis

Die Bundespolizei Fedpol warnt vor perfiden Betrugsmails mit vermissten Haustieren.

» Von Jens Stark , 22.08.2016 09:28.

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Als ob der Verlust des geliebten Büsis nicht schwer genug ist! Betrüger nutzen offensichtlich auch diese emotionale Notlage gnadenlos aus.

Wer sein Haustier bei der Schweizerischen Tiermeldezentrale online als vermisst meldet, muss auf der Hut sein. Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) erhält nämlich vereinzelt Meldungen von Personen, die nach erfolgter Online-Vermisstmeldung betrügerische Mails oder Telefonanrufe von vermeintlichen Findern erhalten. Die E-Mails sind häufig fehlerhaft verfasst, und die Telefonanrufe erfolgen unterdrückt.

Die Betrüger geben an, das Tier bei einer Durchreise in der Region gefunden zu haben und es ins Ausland mitgenommen zu haben. Das Tier befinde sich nun bei ihnen, etwa in Frankreich. Sobald sich die Besitzer beim vermeintlichen Finder melden, werden Geldbeträge für Tierarztbesuche oder Transportkosten verlangt.

  • Das Fedpol empfiehlt daher folgende Verhaltensmassnahmen:
  • Seien Sie misstrauisch bei einer fehlerhaften E-Mail oder einem Telefonanruf eines angeblichen Finders mit unterdrückter Nummer.
  • Auch die Tatsache, dass ein Tier über die Grenze mitgenommen wurde, ist eher ungewöhnlich.
  • Nehmen Sie nicht Kontakt auf zu diesen Personen.
  • Bezahlen Sie keine angeblichen Tierarztrechnungen und Transportkosten.
  • Verlangen Sie genaue Beschreibungen Ihres Tieres.
  • Seien Sie auch vorsichtig mit Vermisstmeldungen auf Social Media. Machen Sie keine konkreten Angaben zu ihrem Wohnort. Das Bild wird häufig tausendfach geteilt.
  • Melden Sie die Fälle unter www.cybercrime.admin.ch zu Analysezwecken.

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