Datenschützer befürchtet vermehrte Hackerangriffe auf Verwaltung

Die Daten von Kanton, Gemeinden und Spitälern seien schlecht vor Hackerangriffen geschützt, moniert der Zürcher Datenschützer.

» Von SDA , 21.06.2017 15:14.

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Der kantonale Datenschutzbeauftragte ist besorgt: Die Daten von Kanton, Gemeinden und Spitälern seien schlecht vor Hackerangriffen geschützt. Vor allem bei Gemeinden gebe es Missstände. Er fordert deshalb eine Taskforce, die Institutionen in Sachen Datensicherheit kontrolliert und begleitet.

22 Gemeinden, Spitälern und dem Kanton stattete der kantonale Datenschutzbeauftragte Bruno Baeriswyl im vergangenen Jahr einen Besuch ab. Ziel war es, die Sicherheit der Daten zu überprüfen, also ob sie einigermassen vor Hackerangriffen geschützt sind.

Mit dem Ergebnis ist Baeriswyl alles andere als zufrieden. Vor allem Gemeinden hätten grosse Lücken bei der Datensicherheit, sagte er am Mittwoch vor den Medien. Oft gebe es keinerlei Passwortvorgaben, Daten könnten problemlos auf einen USB-Stick geladen werden und auch für Mobiltelefone existierten keine Sicherheitsrichtlinien.

«Steuerdaten bei Gemeinden sind noch schlechter geschützt als Gesundheitsdaten», sagte Baeriswyl weiter. Bei Spitälern gebe es zwar auch Nachholbedarf, doch seien diese generell etwas weiter.

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