Cisco-Security-Studie: Cyberangriffe führen zu Kundenverlust

Cyberangriffe können Firmen massiv Geld kosten - aber auch Kunden. Laut der jüngsten Cisco-Security-Studie haben 20 Prozent der Unternehmen, welche Opfer einer Hackerattacke wurden, Kundschaft verloren.

» Von Jens Stark , 07.02.2017 10:06.

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Sicherheitsvorfälle gehen ins Geld. Dies ist eine der Haupterkenntnisse des diesjährigen Annual Cybersecurity Reports von Cisco. Gemäss dem Report verzeichneten fast 30 Prozent der von Sicherheitsvorfällen betroffenen Unternehmen einen Umsatzverlust – teilweise von mehr als 20 Prozent. Angriffe auf die IT-Sicherheit haben auch indirekte Auswirkungen, zum Beispiel auf das Markenimage und die Kundentreue. Jedes fünfte der befragten Unternehmen verlor auf Grund eines Sicherheitsvorfalls sogar Kunden.

Der Report befand, dass die Gefahr von verbreiteten Exploit-Kits wie Angler, Nuclear und Neutrino zurück geht. Allerdings tauchen erneut «klassische» Angriffsvektoren wie Adware und Spam-Mails auf: Fast zwei Drittel der E-Mails sind Spam, wobei 8 bis 10 Prozent als bösartig gelten. Das weltweite Spam-Niveau ist so hoch wie seit 2010 nicht mehr und steigt weiter, angetrieben durch grosse Botnetze. Auch altmodische Adware ist weiterhin erfolgreich. So waren 75 Prozent der untersuchten Unternehmen mit Software infiziert, die ohne Nutzererlaubnis Werbung herunterlädt.

Gemäss dem Annual Cybersecurity Report 2017 geht derzeit auch ein hohes Risiko von Cloud-Anwendungen von Drittanbietern aus, die von Mitarbeitenden eigenmächtig eingeführt wurden. Sie werden in der Regel in der guten Absicht, besser und schneller arbeiten zu können, installiert. Aber rund ein Drittel dieser Anwendungen gilt als hochriskant.

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