Nationalrat spricht 41,2 Millionen für zentrales Rechenzentrum

Für den Umzug der Informatik eines Teils der Bundesverwaltung nach Frauenfeld hat der Nationalrat am Donnerstag 41,2 Millionen Franken genehmigt. Notwendig wird der Umzug wegen der Zentralisierung der Rechenzentren.

» Von SDA , 04.05.2017 14:30.

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Die Zahl der Rechenzentren für die Bundesverwaltung wird reduziert: Statt zahlreicher kleiner wird es künftig nur noch vier grosse geben. Damit will der Bundesrat Kosten und Energie sparen.

Dem geplanten Rechenzentrum-Verbund gehören zwei Zentren mit militärischem Vollschutz an, ein ziviles und ein gemischtes Rechenzentrum. Das militärisch-zivile Rechenzentrum wird auf dem Kasernenareal Auenfeld in Frauenfeld erstellt und heisst CAMPUS. Für den Neubau hatte das Parlament einen Verpflichtungskredit von 150 Millionen Franken gesprochen. Der Baubeginn ist für dieses Jahr geplant.

Parallel dazu soll die Migration und der Umzug der Technologie ins Rechenzentrum CAMPUS in Angriff genommen werden. Die Kosten dafür schätzt der Bundesrat auf 41,2 Millionen Franken. Darin sind auch die zivile Ausrüstung des Rechenzentrums und der Rückbau der bisherigen Anlagen enthalten.

Der Nationalrat stimmte dem Kredit ohne Gegenstimme zu. 34,2 Millionen Franken werden als Eigenleistungen erbracht. CAMPUS soll Mitte 2019 bezugsbereit sein. Die Vorlage geht nun an den Ständerat.

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