Nationale Cyber-Abwehr: Es bleibt viel zu tun

Von der nationalen Strategie zum Schutz vor Cyber-Risiken sind erst zwei von 16 Massnahmen umgesetzt.

» Von Patrick Bizzarri , 05.06.2015 15:25.

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In seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat den Jahresbericht 2014 zur «Nationalen Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken» (NCS) thematisiert. Der Steuerungsausschuss des Bundes empfiehlt darin 16 Massnahmen, die bei Cyber-Angriffen durchgeführt werden sollen. 

Gemäss Jahresbericht sind die ersten Massnahmen bereits umgesetzt: Eine Übersicht der Rechtsgrundlagen im Cyber-Bereich sowie ein Konzept für Führungsabläufe , welches bei Cyber-Bedrohungen angewendet wird. Zudem hat der Bund  das Kompetenznetzwerk «Swiss Cyber Experts» eingeführt, welches bei einer technischen Bedrohung eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Bund und Wirtschaft ermöglichen soll. Um allfällige Angreifer leichter zu identifizieren, wurde die Abteilung «Cyber NDB» im Nachrichtendienst des Bundes (NDB) gegründet. 

Mit der NCS hat der Bundesrat im Jahr 2013 drei strategische Pfeiler für eine vor Cyber-Risiken geschützte Schweiz definiert: Die frühzeitige Erkennung der Bedrohungen, die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit von kritischen Infrastrukturen und die wirksame Reduktion von Cyber-Risiken.

Die bei der «Melde- und Analysestelle Informationssicherung» (Melani) angesiedelte Koordinationsstelle NCS steuert die Arbeiten auf operativer und fachlicher Ebene. Die strategische Verantwortung trägt der vom Bundesrat ernannte «Steuerungsausschuss NCS», der sich aus Vertretern aller involvierten Departemente zusammensetzt.

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