E-Voting auch für Inlandschweizer

Für den Urnengang vom Wochende war die elektronischen Stimmabgabe in den Kantonen St. Gallen und Aargau nach zweijähriger Pause wieder möglich. Zudem konnten in Freiburg und St. Gallen auch Inlandschweizer elektronisch abstimmen.

» Von Jens Stark , 25.09.2017 09:50.

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Nach einer zweijährigen Pause haben die Kantone St.Gallen und Aargau die Versuche mit der elektronischen Stimmabgabe wieder aufgenommen. Die beiden Kantone hatten den elektronischen Stimmkanal ihren Auslandschweizer Stimmberechtigten während den Jahren 2010-2015 mit dem System des damaligen Consortiums «Vote électronique» angeboten, welches in der Folge aufgelöst wurde.

Mit der Abstimmung vom 24. September 2017 haben daher die St.Gallen und Aargau ihren Auslandschweizer Stimmberechtigten wieder die Möglichkeit, elektronisch abzustimmen. Der Kanton St.Gallen zieht bei dieser Abstimmung zudem vier ausgewählte Inlandschweizer Pilotgemeinden – Goldach, Kirchberg, Rapperswil-Jona und Vilters-Wangs – in die Versuche mit ein.

Beide Kantone haben sich in einem Ausschreibungs­verfahren für das System des Kantons Genf (CHVote) entschieden. Auch der Kanton Freiburg hat anlässlich dieser Abstimmung zum ersten Mal eine Inlandschweizer Pilotgemeinde – die Gemeinde Treyvaux – in die Versuche mit der elektronischen Stimmabgabe einbezogen. Er war ebenfalls Mitglied des Consortiums und hat sich bei der Wiedereinführung des elektronischen Stimmkanals für das System der Schweizerischen Post entschieden.

Am gestrigen Abstimmungssonntag konnten somit in den Kantonen Bern, Luzern, Freiburg, Basel-Stadt, St.Gallen, Aargau, Neuenburg und Genf 76'910 Auslandschweizer elektronisch abstimmen. Die Kantone Freiburg, Basel-Stadt, St.Gallen, Neuenburg und Genf haben den elektronischen Stimmkanal zudem auch 102'788 Stimmberechtigten im Inland angeboten.

Eine Auswertung des jüngsten Versuch folgt nich. Sie wird in einer Versuchsübersicht jeweils von der Bundeskanzlei auf dieser Webseite publiziert. In dieser ist jeweils ersichtlich, wie viele der zugelassenen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger tatsächlich per E-Voting abgestimmt haben.

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