Bundesrat bestimmt: IKT-Projekte der Armee müssen strenger kontrolliert werden

Der Bundesrat hat neue IKT-Schlüsselprojekte definiert. Dazu gehören GEVER und - erstmals - zwei Projekte der Armee.

» Von Fabian Vogt , 15.04.2015 15:01.

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Der Bundesrat hat fünf neue IKT-Schlüsselprojekte festgelegt, die damit eine besondere Aufsicht erhalten. Es sind dies:

  • Projekt GEVER Bund unter der Federführung der Bundeskanzlei
  • Programm FITANIA (Führungsinfrastruktur, Informationstechnologie und Anbindung an die Netzinfrastruktur der Armee) in der Gruppe Verteidigung des VBS 
  • Programm BLS V/ar (Betriebswirtschaftliche und Logistische Systeme der Verteidigung und der armasuisse) in der Gruppe Verteidigung des VBS 
  • Programm UNB (Umsetzung der neuen Netzwerkarchitektur Bund) im Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) 
  • Projekt ISN BSA (Infrastrukturnetzwerk Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen Nationalstrasse) im Bundesamt für Strassen (ASTRA)

Damit gibt es nun 18 IKT-Schlüsselprojekte. In diese Liste nimmt der Bundesrat Programme auf, die seiner Meinung nach aufgrund von Ressourcenbedarf, strategischer Bedeutung, Komplexität, Auswirkungen und Risiken eine verstärkte übergeordnete Führung, Steuerung, Koordination und Kontrolle erfordern. Wer als IKT-Schlüsselprojekt definiert wird, erhält öfters Besuch von der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK). Diese legt anschliessend Bericht ab, wie kürzlich beim CMS-Projekt des Bundesamts für Informatik (BIT), das mittlerweile abgeschlossen ist.

Daneben hat der Bundesrat auch den IKT-Controllingbericht des Informatiksteuerungsorgans des Bundes (ISB) zur Kenntnis genommen und einen sogenannten Masterplan zur IKT-Strategie für die Jahre 2015 und 2016 festgelegt. Dieser beschreibt Meilensteine, die zur Umsetzung der IKT-Strategie nötig sind und weist die Verantwortlichkeiten aus. Die Strategie 2012-2015 befindet sich demnach Kurs, in den nächsten Monaten werden ISB, Departemente und Bundeskanzlei die Strategie für die Jahre 2016-2019 ausarbeiten.

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