Bundespräsidentin will den digitalen Fortschritt vorantreiben

» Von sda, 14.11.2017 07:57.

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Flexibilität gefragt

Die Bundespräsidentin rief dazu auf, mit der Digitalisierung zu beginnen, und zwar nicht erst dann, wenn alles reglementiert und abgesichert sei. «Wir müssen in diesem Bereich so flexibel bleiben, dass wir Strategien schnell wieder anpassen können», sagte sie. «Dafür müssen wir wohl auch unsere Kultur generell mal hinterfragen», sagte Leuthard.

An die Politik würden derzeit viele Erwartungen gestellt, zahlreiche Vorstösse seien hängig. Die einen fänden Uber toll, die andern wollten das Taxigewerbe schützen. Die einen lobten Airbnb, die anderen verteufelten es. Die einen verlangten möglichst schnell 5G, die anderen wollten die Strahlenbelastung abgeklärt haben. «Typisch Schweiz», sagte Leuthard. Es stelle sich die Frage, welche Regulierungen nötig seien und wo es möglichst schnell Lösungen brauche.

Die Digitalisierung sei nicht bequem, aber es führe kein Weg an ihr vorbei. Die Schweiz befinde sich in einer sehr guten Ausgangslage. «Wir haben viel Geld für Bildung und Forschung zur Verfügung», sagte sie.

Die Bundespräsidentin beruhigte aber auch: «Die Maschinen bleiben dabei immer im Dienst der Menschen.» Dies sei ein wichtiges Argument gegen vorhandene Ängste. Die Maschinen würden sicher viele Menschen ersetzen, intellektuelle Fähigkeiten und gesunden Menschenverstand brauche es aber nach wie vor.

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