Vision Smart City

» Von Susann Klossek , 02.05.2017 14:12.

weitere Artikel

Bildergalerie

Auch Jamie Cudden, Smart City Programme Manager im Dublin City Council, nahm einigen Vorrednern ein wenig den Wind aus den Segeln. Die meisten Städte würden das wirtschaftliche Potenzial von Smart-City-Projekten noch gar nicht sehen. Und entgegen der Aussagen von Marktforschern, die für smarte Städte schon Milliardengewinne wittern, würden viele mit Smart City noch gar kein Geld verdienen.

Städte müssten Daten sammeln und selbst vermarkten, meinte auch Andreas Christian Moser, Chief Digital Officer und CTO von Cisco. Anderenfalls springen Privatunternehmen in diese Lücke und sahnen am Ende die Gewinne ab. Dublins Smart City Chef Cudden empfahl den Zuhörern nicht immer auf dieselben, etablieren Unternehmen zu setzen und stattdessen mit Start-ups zusammenzuarbeiten. Schliesslich kämen über die Hälfte aller IoT-Innovationen auf dem Markt aus den Ideenschmieden von Jungunternehmen.

Vom Kunden her entwickeln

Smart Cities sind gelb, liess Roman Cueni, Leiter Mobilitätslösungen der PostAuto Schweiz AG verlauten. «Wir wollen vom Kunden her Lösungen entwickeln», so Cueni. Die Post ist mit verschiedenen Projekten am Start. Realisiert ist beispielsweise «NordwestMobil» - ein Projekt von PostAuto in Kooperation mit dem TCS und den Basler Verkehrsbetrieben BVB. Hiermit lassen sich Verkehrsmittel vergleichen und kombinieren sowie freie Parkplätze und Events finden.

«My Local Services» ist eine Webplattform für Gemeinden, die Dienstleistungen des lokalen Gewerbes, der Gemeinden sowie der Post verbindet. Im auf fünf Jahre angelegten Mobilitätslabor arbeiten der Kanton Wallis, die Stadt Sitten, die ETH Lausanne, die HES-SO Valais-Wallis und Post zusammen an der Entwicklung innovativer Mobilitätslösungen. Man darf auf die Ergebnisse gespannt sein.

Nächste Seite: Transparenz mit Open Data

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der NMGZ AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.