Vision Smart City

» Von Susann Klossek , 02.05.2017 14:12.

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Auch beim Einsatz von öffentlichen Mitteln fehle uns der Mut. «Wir geben viel Geld aus, aber nicht immer an der richtigen Stelle», Meyer weiter. Auch wenn man hierzulande nicht gerne Szenarien durchspiele, so werden diese dringend benötigt, auch auf die Gefahr hin, daneben zu liegen und Fehler zu machen.

Die SBB engagieren sich mit vielen Projekten in den Bereichen Verkehr und Städteplanung, man ist schon lange nicht mehr nur schienengebunden. Auch autonome Autos werden in die Planung einbezogen. Einer Untersuchung zufolge liessen sich durch autonome Fahrzeuge rund 60 Milliarden Franken pro Jahr einsparen.  

Lösungen, die im öffentlichen Interesse stehen

«Das Strassenverkehrssystem ist eines der ineffizientesten Systeme, die es gibt», sagte Dr. Carl Friedrich Eckhardt, Leiter Kompetenzzentrum Urbane Mobilität von BMW. Daher sei On-demand-Mobility so wichtig. «Hier können wir die Chancen der Digitalisierung ausnutzen.» Es sei an der Zeit Qualitätsziele zu definieren, Angebote zu erweitern und Partizipationsprozesse einzuführen. Und auch regulativ müsse etwas verändert werden und Bedingungen geschaffen werden, die das öffentliche Interesse unterstützen.

Der Bürger, hier waren sich alle Redner einig, müsse aktiv in Smart-City-Vorhaben eingebunden werden. Diese finanzieren mit ihren Steuern schliesslich auch einen Grossteil der Projekte. Viele beschäftigen sich aber noch zu wenig mit dem Thema. Die ETH will mit sogenannten Massive Open Online Courses (MOOCs) hier Abhilfe schaffen und die Bevölkerung für Smart City begeistern und sensibilisieren.

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