Apple: Die Highlights der World Wide Developers Conference

» Von Patrick Hediger, Luca Perler , dpa, 06.06.2017 13:15.

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KI, maschinelles Lernen und ein neues OS

Unter den vielen Ankündigungen der WWDC hob Apple immer wieder den Einsatz künstlicher Intelligenz und selbstlernender Maschinen hervor – wie zuletzt unter anderem Google.

So gibt es für die Computer-Uhr Apple Watch künftig ein Siri-Zifferblatt, das automatisch die gerade benötigte Information anzeigen soll. Damit könnte Apple die Uhr nützlicher als bisher machen – die künstliche Intelligenz hinter der Funktion muss aber auch die richtigen Daten präsentieren.

Siri bekommt ein Upgrade mit natürlicherer Sprache und soll sich auch besser auf den einzelnen Nutzer einstellen können. Gelernt wird zwar weiterhin auf dem Gerät, die Ergebnisse werden aber künftig übergreifend synchronisiert. Die Daten blieben dabei gesichert und könnten nur von den Geräten eines Nutzers abgerufen werden, betonte Apple-Manager Craig Federighi. Die Foto-App wird mit neuen Effekten aufgebessert, hinter denen ebenfalls lernende Maschinen stecken.

Seine Mac-Computer macht Apple erstmals kompatibel mit virtueller Realität. Das Hollywood-Spezialeffektestudio ILM demonstrierte, wie auf einem iMac eine VR-Szene aus dem «Star-Wars»-Universum entworfen wird, in die Nutzer mit Spezialbrillen eintauchen können. Für Software-Entwickler baut Apple eigens eine Virtual-Reality-Plattform auf.

Im Rummel um all die aufgemotzten und neuen Geräte gehen die Neuerungen am Betriebssystem Sierra beinahe unter. Die erweiterte Version des aktuellen Betriebssystems taufte Apple «High Sierra». Das neue OS kommt mit einem Autoplay-Blocker in Apples Webbrowser Safari, der den automatischen Start von Videos verhindern soll. Ein Tracking-Blocker soll gleichzeitig nervige Werbeskripte unterbinden.

Zum Standard wird in macOS High Sierra das Apple File System (APFS), welches bereits im letzten Jahr vorgestellt wurde. Damit soll eine bessere Performance erzielt werden, mit nativer Datenverschlüsselung soll es zudem den Datenschutz und die Datensicherheit verbessern.

MacOS High Sierra ist ab Herbst für alle Macs von Ende 2009 oder neuer verfügbar.

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