Mobiles Surfen über den Wolken bald möglich

Die europäische Aufsichtsbehörde für Flugsicherheit (EASA) erlässt eine neue Richtlinie zur Nutzung mobiler Geräte an Bord. Auch bei Swiss gibt es Pläne, das Surfen über den Wolken eventuell zuzulassen.

» Von Simon Gröflin , 30.09.2014 06:44.

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Flugpassagiere dürften nach einem neuen Entscheid der Luftaufsichtsbehörde (EASA) Handys und Tablets über dem europäischem Luftraum auch zum Surfen nutzen. Jedoch müssen die Airlines ihre Flugzeuge noch nach bestimmten Sicherheitsstandards hin prüfen, wie die Nachrichtenagentur DPA am Samstag vermeldete. Es ist davon auszugehen, dass die Kontrollen, welche die Airlines hinsichtlich der neuen Richtlinie durchführen müssen, noch einiges an Zeit in Anspruch nehmen dürfte, so ein Sprecher des Bundesamts Zivilluftfahrt (BAZL) auf Anfrage der DPA.

Unterschiedliche Reaktionen bei den Airlines

Die deutsche Lufthansa, zu der auch die Swiss gehört, zeigte sich erfreut über den Schritt der EASA. Man wolle so rasch wie möglich versuchen, den Kunden das anzubieten, sagte ein Sprecher der Lufthansa der Nachrichtenagentur am Samstag. Air Berlin erklärte, die neue EU-Vorgabe würde nicht zur automatischen Freigabe elektronischer Geräte an Bord führen, denn die Entscheidung liege schlussendlich bei der jeweiligen Airline.

Einige Airlines hätten erwogen, auch Telefonie während des Flugs einzuführen. Die Lufthansa erachtet Telefonie an Bord nach wie vor als ein Tabu-Thema. Dies enspreche jedoch einem immer wieder geäusserten Kundenwunsch und habe keine technischen Gründe, sagte ein Sprecher.

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