iTunes: Twitter soll Ping ersetzen

Twitter soll in der nächsten iTunes-Version das mehr oder weniger kläglich gescheiterte Musik-Social-Media-Programm Ping ersetzen, berichtet das Wall Street Journal.

Zwitschern statt pingen heisst es künftig in iTunes

» Von idg , 03.08.2012 11:50.

Apple und Twitter würden weiterhin eng miteinander zusammenarbeiten und überlegen dabei weitere Produktintegrationen, unter anderem die «Verschmelzung von iTunes mit Twitter», heisst es in dem Bericht.

Erst kürzlich hatte Apple-CEO Tim Cook auf der Konferenz D10 das Scheitern des eigenen sozialen Netzes, das Apple im September 2010 mit iTunes 10 eingeführt hatte, eingeräumt und Kooperationen das Wort geredet: «Apple muss kein eigenes soziales Netzwerk betreiben. Aber muss Apple in sozialen Medien engagiert sein? Ja.» Vor zwei Jahren hatte Facebook anscheinend kurz vor Vorstellung von Ping einen Rückzieher gemacht, Aktivitäten in Ping hätte der Nutzer den ursprünglichen Plänen zufolge direkt in seinen Facebook-Account übertragen können. Für Apple wäre das kostenlose Werbung für den iTunes Store in Facebook gewesen, die Zuckerberg-Company hatte zu jener Zeit aber wohl eigene Pläne für einen Musikvertrieb.

Mittlerweile sind die Wogen zwischen Apple und Facebook geglättet, mit iOS 6 bekommt Apples mobiles Betriebssystem eine systemweite Facebook-Integration, «im Herbst» soll diese auch in OS X 10.8 Mountain Lion umgesetzt werden. Vermutlich wird Apple mit neuen iPods und dem neuen iPhone auch eine neue iTunes-Version vorstellen, diese dürfte dann keinen Anschluss mehr an Ping haben, dafür an Twitter und Facebook.

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