Google lichtet Zermatter Pisten ab

Ein mit einer Rundum-Kamera ausgestattetes Schneemobil von Google hat damit begonnen, die Skipisten in Zermatt zu fotografieren. Bald werden Webnutzer unter dem Matterhorn virtuell die Hänge herrunterwedeln können.

Googles Schneemobil macht vor der Kulisse des Matterhorns Aufnahmen für den Webdienst «Street View»
  

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» Von Jens Stark , 22.02.2011 09:55.

Nicht nur durch Schweizer Strassen kann man virtuell spazieren, auch auf den Pisten wird man sich künftig tummeln können - ohne dabei kalte Füsse zu bekommen. Google hat nämlich damit begonnen, analog zum Street-View-Dienst, die Skipisten mit einem Kamera-bestückten Spezialfahrzeug abzufahren und die Bilder dann ins Netz zu stellen.

Als erstes Skigebiet wird jenes von Zermatt erfasst, dies auf Wunsch der Teilnehmer einer Umfrage von Google und Schweiz Tourismus. «Es ist grossartig, das Street-View-Schneemobil hier auf den Pisten zu sehen. Ich freue mich jetzt schon auf die virtuelle Pistenabfahrt am Fusse des Matterhorns», findet Daniel Luggen, Zermatter Kurdirektor.

Aufnahmen auf rund 3900 Meter

Im höchstgelegenen Skigebiet der Schweiz warten 350 Pisten-Kilometer auf Street View. Das Schneemobil startete seine Aufnahmen auf der Sunnegga (2288 M.ü.M.) und sammelt nun Pisten-Bilder beim 3883 Meter hohen Klein Matterhorn. Die aufgenommenen Bilder werden zunächst auf ihre Qualität hin überprüft und anschliessend zusammengesetzt. Dieser technische Vorgang kann Monate dauern. Deshalb sind die Bilder erst zu einem späteren Zeitpunkt auf Street View in Google Maps zu sehen.

Google will das Schneemobil möglichst bald in weiteren Schweizer Skigebieten zum Einsatz bringen. Thomas Winkler, Mitglied der Geschäftsleitung von Schweiz Tourismus, meint: «Ich sehe Google Street View als Geschenk für den Schweizer Tourismus. Dieser Kommunikationskanal ermöglicht unseren Gästen vor der Reise, spielerisch unsere Städte, Sehenswürdigkeiten und die einzigartige Bergwelt zu entdecken.»

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