Studie: Digitale Bankenlösungen gelten als benutzerfreundlich

Der grösste Vorteil von digitalen Banklösungen ist ihre Zeitersparnis und Benutzerfreundlichkeit. Das sagen Konsumenten aus elf europäischen Ländern, darunter auch der Schweiz.

» Von Jens Stark , 10.07.2017 14:42.

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Der grösste Vorteil von digitalen Banklösungen ist ihre Benutzerfreundlichkeit. Das sagen Konsumenten aus elf europäischen Ländern in einer repräsentativen Studie von Mastercard. Die Studie zeigt, dass Zeitersparnis (im Schnitt 70 Prozent der Angaben) und Komfort (im Schnitt 59 Prozent) dabei die grösste Rolle spielen. Sechs von zehn Befragten befürworten digitale Lösungen und finden, dass die Digitalisierung der Bankenbranche ihr Leben einfacher und sicherer macht.

Innovationen kommen gut an in der Schweiz

Die Studie zeigt auch, dass Schweizerinnen und Schweizer der digitalen Transformation im Finanzsektor positiv gegenüber stehen: 53 Prozent der 1088 hierzulande Befragten befürworten neue Lösungen, solange sie zeitsparend (71 Prozent) und einfach in der Handhabung sind (53 Prozent).

Ausserdem mögen 38 Prozent der Schweizer Banklösungen, die von überall her nutzbar sind.

83 Prozent aller helvetischen User nutzen gar bereits digitale Lösungen für ihre Transaktionen, wobei hierbei 38 Prozent die Sicherheit und 35 Prozent die geringen Kosten schätzen. 63 Prozent der Schweizer sehen in den neuen digitalen Innovationen die Zukunft des Finanzsektors.

Wird ein Filialensterben in der Schweiz erwartet?

Konsumenten in ganz Europa sind davon überzeugt, dass der Prozess der Digitalisierung in der Finanzbranche auch Bankfilialen betreffen wird. 92 Prozent der Befragten in der Schweiz gehen zwar davon aus, dass Bankfilialen in den kommenden zehn Jahren weiterhin bestehen bleiben, deren Anzahl sich aber reduzieren wird. Drei Prozent glauben, dass es Bankfilialen in der Schweiz in zehn Jahren nicht mehr geben wird.

Die aktivsten Nutzer von digitalen Lösungen im Bankensektor sind die Briten (54 Prozent), gefolgt von den Niederländern (51 Prozent) und den Schweden (47 Prozent) – so viele nutzen digitales Banking täglich oder mindestens einmal pro Woche. Hingegen nutzen nur 26 Prozent der Schweizer und 27 Prozent der Ungarn digitale Bankingdienste täglich oder mindestens einmal die Woche.

Weitere Ergebnisse zur Studie gibt es in dieser Zusammenstellung (PDF).

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