Post erhält Zuschlag für eine eHealth-Plattform in der Südostschweiz

Für die Region Südostschweiz kann die Post eine eHealth-Plattform realisieren. In einer öffentlichen Ausschreibung hat sie den Zuschlag vom Trägerverein eHealth Südost erhalten.

» Von Luca Perler , 07.06.2017 10:53.

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In der Südostschweiz kann die Post für die Mitglieder des Trägervereins eHealth Südost eine Plattform für den elektronischen Austausch von Gesundheits- und Behandlungsdaten umsetzen. Sie hat im Rahmen einer WTO-Ausschreibung den Zuschlag für das Projekt erhalten, schreibt die Post in einer Medienmitteilung. Das Projekt beläuft sich laut Ausschreibung auf 871'000 Franken.

Neben dem elektronischen Patientendossier und dem Transfer von medizinischen Dokumenten umfasst das Leistungspaket gemäss Angaben der Post auch B2B- und B2C-Anwendungen. Es sind dies etwa die Zu- und Überweisung, E-Medikation, E-Rezept sowie das E-Impfdossier. Der Trägerverein prüfe zudem, ob zusätzlich ein Service-Center eingerichtet werden könne, das die Registration von Patienten mit der Aufklärung und Schulung, Archivierungsaufgaben sowie Datenschutz- und Datensicherungsaufgaben übernehmen.

Die Plattform werde allen Behandelnden und Patienten in der Region als Webportal zur Verfügung stehen, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Partnerfirmen, darunter etwa die Bündner Informatica AG, würden die Post nun bei der Umsetzung der Gesundheitsplattform unterstützen. Als Basis dienten die bestehenden Grundlagen von «Post E-Health».

Vergleichbare eHealth-Projekte der Post sind bereits in den Kantonen Genf, Waadt, Tessin und Aargau im Einsatz.

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