07.02.2011, 11:08 Uhr

Clouds gratis verwalten - mit OpenStack

Das quelloffene Cloud-Management-Projekt OpenStack ist erweitert worden und gewinnt neue Unterstützer aus der Industrie.
Das OpenStack-Projekt, initiiert vom Hosting-Unternehmen Rackspace und der nordamerikanischen Weltraumbehörde Nasa, hat die nächste Runde in seiner Weiterentwicklung eingeläutet - und neue Partner erhalten, darunter den Ubuntu-Herhausgeber Canonical sowie die Netzwerker Cisco und Extreme Networks.
Unter dem Namen Bexar verfügt OpenStack nun über einige zusätzliche Funktionen. So soll der Installationsprozess vereinfacht werden. Neu sollen Anwender ihre eigenen Applikationsumgebungen erstellen und vorinstallalieren können. Daneben bietet OpenStack nun Unterstützung von IPv6, Hyper-V, iSCSI mit dem Xen-API, RAW Image Disks und die Möglichkeit, XenServer-Snapshots zu erstellen.
Daneben wurde OpenStack das Unterprojekt Glance beigefügt. Dabei handelt es sich um einen Service, mit dem Images geborgen und verteilt werden können, sodass Workloads zwischen OpenStack-Clouds hin- und hergeschoben werden können.
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Schliesslich bietet nun Bexar Objektspeicherung (Object Storage) an. Dadurch lassen sich redundante, skalierbare Speicherumgebungen aufbauen, die auf Serververbänden ab Stange bestehen können.
«Wir haben von CIO gehört, dass sie noch zögern, in proprietäre Cloud-Technik zu investieren, weil sie sich nicht auf lange Zeit an einen Anbieter binden wollen», ist Jim Curry, Leiter des OpenStack-Efforts bei Rackspace, überzeugt.
Neben all diesen Features ist die Unterstützung durch Canonical ein wichtiger Schritt für die künftige Verbreitung des Open-Source-Cloud-Management-Werkzeugs. So soll OpenStack den Repositories von Ubuntu 11.04 beigefügt werden. Laut Canonical passt OpenStack ins Konzept der Linux-Distribution, um eine Plattform für quelloffene Cloud-Umgebungen zu bauen. «OpenStack bringt uns diesem Ziel näher», meint Neil Levine von Canonical.
Kaum ist die Version Bexar des OpenStack-Projekts lanciert, baut man schon am Nachfolger, der unter dem Entwicklungsnamen Cactus segelt und im April zur Verfügung stehen soll. Wichtigste Neuerung hier: Es sollen Clouds erstellt werden können in einer Grösse, wie sie Service-Provider benötigen. Zudem sollen Virtuelle Maschinen live migriert werden können.



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