Versicherer suchen Blockchain-Start-ups

Fünf Schweizer Versicherungsunternehmen spannen zusammen für die «Blockchain Competition». Start-ups sollen innovative Geschäftsideen und Zukunftsprojekte präsentieren.

» Von Mark Schröder , 11.04.2017 13:00.

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Die Schweiz gehört zu den grössten Versicherungsmärkten in Europa. Für die erste «Blockchain Competition» spannen fünf Versicherungskonzerne zusammen: Basler Versicherungen, Helsana, Mobiliar, Pax und Suva. Sie sind auf der Suche nach innovativen Geschäftsideen auf Basis der Blockchain-Technologie. Gefragt sind Start-ups aus der InsurTech-Sparte. «Die Blockchain-Technologie wird die Versicherungsindustrie nachhaltig verändern. Dank der Competition sind wir Teil dieser Entwicklung und können die Zukunft gemeinsam mit den Teams gestalten», sagt Peter Kappeler, CEO des Hauptpartners Pax, laut einer Medienmitteilung.

Per sofort und bis am 30. Juli 2017 können sich Start-ups auf www.blockchaincompetition.ch anmelden. Die Jury prüft die InsurTech-Projekte auf das Marktpotenzial und Umsetzbarkeit. Die besten zehn Teams präsentieren ihre Ideen dann am 22. November 2017 im Theater Casino Zug. Anschliessend werden die drei Sieger gekürt: Alle drei erhalten ein Jahr professionelles Coaching und einen Arbeitsplatz im Crypto Valley Zug. Das Gewinnerteam wird zudem mit 100'000 US-Dollar Startkapital ausgestattet und kann sein Projekt an der «InsuranceCom 2018» präsentieren. Dolfi Müller, Stadtpräsident Zug: «Mit unserer Bitcoin-Initiative haben wir gezeigt, dass die Stadt Zug im Bereich Blockchain engagiert ist. Die Blockchain Competition passt also bestens hierhin.»

Die Initiatoren des Wettbewerbs sind die Investorengemeinschaft Lakeside Partners und das IT-Dienstleistungsunternehmen inacta. Beide sehen grosses Potenzial in der Blockchain-Technologie. «Mit der Competition machen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Umsetzung – denn Blockchain ist längst keine Zukunftsmusik mehr», sagt Markus Fischer, Head Business Development bei inacta.

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