Pokémon Go: Einige der besten Geschichten, Bilder und Videos

Bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung sorgt Pokémon Go für unzählige Geschichten. Manche sind witzig, manche traurig, alle erstaunlich.

» Von Fabian Vogt , 13.07.2016 17:23.

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Die Welt ist im Pokémon-Fieber. 20 Jahre nach der Erstveröffentlichung ist Pokémon als Augmented-Reality-App wiederaufstanden und beliebter denn je. Bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung sorgt Pokémon Go für unzählige Geschichten. Manche sind witzig, manche traurig, alle erstaunlich. Wir haben die Besten zusammengetragen.

Zuerst aber ein Überblick, was Pokémon Go ist und was es bisher geschafft hat – inklusive Anleitung zum Download:

Pokémon Go - ganz kurz erklärt:

Pokémon Go ist eine Augmented-Reality-App für Android und iOS. Mittels GPS und Mobilfunkortung werden die Standortdaten des Spielers ermittelt und dieser virtuell auf einer Spielekarte platziert, die auf dem Kartenmaterial von Google Maps erscheint. Auf dieser Karte tauchen Pokémons und andere zum Spiel gehörende Objekte auf, zu denen der Spieler sich in der Realität hinbewegen muss. Diese Objekte werden durch die Handykamera visualisiert, ein Beispiel gibt es hier. Die Pokémon kann der Spieler mittels Wischen über den Touchscreen fangen, trainieren und später im Kampf gegen andere Spieler antreten lassen.

Das Pokémon Wachstum

PokemonGo wurde am 6. Juli in Australien, Neuseeland und den USA veröffentlicht. Am 13. Juli kamen Grossbritannien und Deutschland hinzu. Am 11. Juli war Pokemon Go auf 5 Prozent aller Android-Geräte in den USA installiert und damit weiter verbreitet als Twitter. Am 12. Juli übertraf die durchschnittliche tägliche Nutzungsdauer von Pokemon Go auf Android-Geräten Snapchat, Tinder, Instagram und Facebook. Entwickler Niantic rollt das Spiel laufend an weiteren Orten aus, sobald die Serverinfrastruktur die Nutzerzahlen bewältigen kann. Wer das Spiel bereits jetzt auch in der Schweiz spielen will, muss sich leichter Kniffs bedienen:

So installieren Sie Pokémon Go bereits heute

Bei Android ist es einfach: Man lädt einfach über den mobilen Browser die entsprechende APK-Datei unter diesem Link herunter. Doch aufgepasst, man muss die Option zum Herunterladen von Apps aus Drittquellen ändern, die Gefahren birgt und nach der Installation von Pokémon Go wieder rückgängig gemacht werden sollte. Öffnen Sie in den Handy-Einstellungen den Punkt Sicherheit und aktivieren Sie vorübergehend Unbekannte Herkunft. Tippen Sie nun auf dem Handy-Bildschirm auf die heruntergeladene Datei in der Benachrichtungsleiste. Die App installiert sich darauf.  Wir raten Ihnen, die APK-Datei ausschliesslich von der angegebenen APK-Mirror-Seite herunterzuladen. Den Umstand, dass die beliebte App noch nicht überall in der Welt im Play Store angekommen ist, machen sich bereits Malware-Schreiber zunutze, die ihre Schad-Software gern als Pokémon-App zu tarnen versuchen.  Bei iOS gehen Sie wie folgt vor:  
1. Öffnen Sie den App-Store und scrollen Sie ganz nach unten.
2. Wählen zuunterst den Eintrag Apple-ID und melden Sie sich davon ab.
3. Öffnen Sie die Einstellungen/Allgemein/Sprache & Region.
4. Wählen Sie als Region Neuseeland, USA oder Australien.  Mit diesen Landesregionen können Sie nun Pokémon Go herunterladen.
5. Öffnen Sie den App-Store, suchen Sie nach Pokémon Go. Falls die App nicht erscheint, wählen Sie eine beliebige Gratis-App. Erfinden Sie nun für eine neue Apple-ID eine Adresse. Nach Anklicken des Bestätigungs-Links in der Mail von Apple sollten Sie Pokémon Go installieren können.

Die Pokemon-Geldmaschine

Nach 24 Stunden war Pokemon Go die meist heruntergeladene App in den USA und wurde die schnellste App, die es in Sachen Umsatz bei Google Play und dem App Store auf die Nummer 1 Position schaffte. Kolportiert wurden nach dem ersten Tag eine Million Dollar Umsatz, Branchenexperten sprechen von bis zu einer Milliarde Dollar Jahresumsatz, falls es die Macher schaffen, das Spiel weiterhin interessant zu gestalten und mit neuen Features zu versehen. 

Von diesem Geldregen profitiert auch Nintendo, der ursprüngliche Pokemon-Entwickler. Seit dem Release von Pokémon Go ist die Aktie um rund 60 Prozent gestiegen. Nintendos Börsenwert ist in fünf Tagen um rund zehn Milliarden Dollar auf über 30 Milliarden Dollar gestiegen. Dies, obwohl Nintendo mit lediglich 33 Prozent an der Pokémon-Franchise beteiligt ist und von den Pokémon-Go-Umsätzen bloss jeden dritten Franken erhält. Das Spiel kann es schaffen, den Game-Veteranen ganz alleine zu retten. Noch zu Beginn des Jahres stiessen die Anleger die Aktien in Scharen ab, weil Nintendo keine Smartphone-Strategie hatte.

Ob diesem Hype ist nicht erstaunlich, dass im Internet die skurillsten Geschichten rund um das Spiel entstanden sind. Einige sind Fake, wie diejenige eines riesigen Autobahn-Unfalls in den USA, weil ein Mann auf einer Kreuzung ein Pikachu fangen musste. Doch es gibt auch durchaus glaubwürdige, wie zu Beginn versprochen, hier eine Auswahl der Besten:

Pokémon bringt das Beste im Menschen zum Vorschein…

…und zieht üble Subjekte an.

Nein, nicht die Beiden


Sondern vier Verdächtige, die laut dem O’Fallon Missouri Police Department bewaffnete Raubüberfalle durchgeführt haben, indem sie Pokémon-Go-Spieler in eine Falle gelockt haben. Offenbar öffneten die Verdächtigen einen «Pokestop» (wer mit dem Vokabular nicht vertraut ist: App downloaden oder hier die Funktion nachlesen) und überfielen die Spieler, die sich in die Falle locken liessen. Deshalb eine Warnung für alle Spieler, besonders Jugendliche: Fangt nur dort Pokémons, wo es andere Menschen hat, am besten seid ihr immer zu zweit unterwegs. Geht abends nicht in dunklen Gassen oder in unbekannten Häusern auf Pokémon-Fang. Die Tierchen tauchen andernorts wieder auf. Auch das nationale Sicherheitskomitee der USA hat bereits eine Sicherheitswarnung veröffentlicht: Fussgänger sollten beim Spielen stets auch Augen für ihre Umgebung haben und Motorfahrzeuglenker nicht während des Fahrens spielen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Clever oder dumm?

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