Macht ein Roboter bald meinen Job?

Könnten Roboter in Zukunft den eigenen Job erledigen, fragen sich ob der Digitalisierungsdebatte derzeit viele. Der deutsche Sender ARD hat einen Job-Futuromat online gestellt, der Auskunft geben soll.

» Von Jens Stark , 01.11.2016 14:30.

weitere Artikel

Wie ersetzbar ist die menschliche Arbeitskraft durch Roboter? Diese Frage beantwortet derzeit die Web-Seite Job-Futuromat der ARD. In ein Suchfeld kann man seinen Beruf eingeben und erhält als Antwort eine Prozentzahl. Diese besagt, wieviel der jetzigen Tätigkeit schon heute von Robotern, resp. von Software erledigt werden kann.

Die Daten stammen übrigens von der deutschen Bundesagentur für Arbeit und dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung.

Ein kurzer Augenschein auf der Seite in Sachen IT-Berufe ergibt ein gemischtes Bild. So sind laut Job-Futuromat IT-Systemadministratoren zu 43 Prozent durch Automaten ersetzbar. Besser sieht es bei Programmierern aus: 14 Prozent der Tätigkeiten in diesem Beruf könnten schon heute Maschinen übernehmen. Auch der IT-Leiter lässt sich nicht so schnell ersetzen, bei ihm liegt die Digitalisierungsquote bei 13 Prozent.

Die Betreiber des Job-Futuromat beeilen sich aber mit der Feststellung, dass die reine Möglichkeit der Automatisierung eines Jobs noch nicht bedeute, dass dieser demnächst von Robotern ersetzt werde. Der Job-Futuromat zeige «vielmehr, welcher Anteil des Jobs schon heute von Maschinen oder Software ausgeführt werden könnte». In vielen Berufen würden aber auch in Zukunft Menschen beschäftigt, obwohl ihre Tätigkeiten voll von Maschinen übernommen werden könnten.

Werbung

KOMMENTARE

Keine Kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN

*
*
*
*

Alles Pflichfelder, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt.

Die Redaktion hält sich vor, unangebrachte, rassistische oder ehrverletzende Kommentare zu löschen.
Die Verfasser von Leserkommentaren gewähren der NMGZ AG das unentgeltliche, zeitlich und räumlich unbegrenzte Recht, ihre Leserkommentare ganz oder teilweise auf dem Portal zu verwenden. Eingeschlossen ist zusätzlich das Recht, die Texte in andere Publikationsorgane, Medien oder Bücher zu übernehmen und zur Archivierung abzuspeichern.