ETH-Forscher basteln am Heim der Zukunft

Lampen und Storen per Smartphone bedienen: Felix Adamczyk bringt mit dem ETH-Spin-off Smart Home Technology Neues für die Heimautomation auf den Markt. Erste Produktionsschritte sollen künftig in Zürich ausgeführt werden.

» Von Adrian Ritter, ETH News, 21.08.2015 16:45.

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Dass Felix Adamczyk ein Tüftler mit Talent ist, zeigte sich schon während der Abiturzeit in Bayern. Damals entwickelte er ein solarbetriebenes EKG-Gerät. Es brachte ihm den fünften Platz im Bundeswettbewerb «Jugend forscht» und einen Händedruck von Angela Merkel ein. Und es trug dazu bei, dass er ein Stipendium der «Stiftung der deutschen Wirtschaft» (SDW) erhielt. Damit finanzierte er sich sein Studium in Elektrotechnik an der ETH Zürich.

Während des Bachelor- und Masterstudiums war er mehr als drei Jahre als Hilfsassistent am damaligen Institut für Höchstfrequenz – dem heutigen Institut für elektromagnetische Felder – der ETH Zürich tätig. Dabei arbeitete er weiter an neuen Entwicklungen. Die Idee der «Smart Homes», der Heimautomation, hatte es ihm angetan. Die Herausforderung reizte ihn, elektrische Geräte wie Lampen, Storen oder Garagentore über das Smartphone steuern zu können.

Er entwarf ein entsprechendes Gerät und die App dazu und fand im österreichischen Vertriebsunternehmen Intertechno einen Interessenten, der das Produkt ins Sortiment aufnahm. Eine Neuheit auf dem Markt, die einfach zu bedienen und erst noch kostengünstig herzustellen war: Der Besitzer des Familienunternehmens Intertechno war begeistert. Sogleich beauftragte er Felix Adamczyk mit weiteren Entwicklungen.

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