Diese Nachwuchsinformatiker vertreten die Schweiz

Die Gewinner der Schweizer Informatik-Olympiade stehen fest und werden das Land in Kasachstan vertreten.

» Von Jens Stark , 27.04.2015 12:12.

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Am Final der Schweizer Informatik-Olympiade 2015 an der Universität Bern, setzten sich Zürcher und Berner durch. Daniel Rutschmann (Kantonsschule im Lee, ZH) aus Andelfingen, Fabian Lyck (Gymnasium Neufeld, BE) aus Bern, Timon Stampfli (Kantonsschule Uster, ZH) aus Wangen und Pascal Sommer (Gymnasium Hofwil, BE) aus Ittigen gewannen die Goldmedaillen. Sie haben sich über Monate hinweg in etlichen Prüfungen gegenüber ihren Kameraden aus der ganzen Schweiz durchgesetzt und haben sich damit für die Internationale Informatik-Olympiade (IOI) 2015 in Almaty in Kasachstan qualifiziert. Weiter gewannen Jugendliche aus den Kantonen Aargau, Bern, Fribourg, Glarus, Graubünden, Luzern, St. Gallen und Zug die Silber- und Bronzemedaillen.

«Die Resultate sind sehr gut. Der Gewinner errang sogar 1415 von 1600 möglichen Punkten», meint Daniel Graf, Präsident der Schweizer Informatik-Olympiade (SOI) beeindruckt. Auch sei die Konstanz bemerkenswert. Mehrere Teilnehmende machen nicht zum ersten Mal mit und verbessern sich von Jahr zu Jahr. Platz für Neueinsteiger gibt es dennoch, wie es der Erstplatzierte Daniel Rutschmann beweist, der eine aussergewöhnliche Leistung erbrachte.

Nebst dem Team für die IOI 2015 qualifizierten sich vier Jugendliche für die Teilnahme an einem weiteren internationalen Wettbewerb. An der Central European Olympiad in Informatics (CEOI) in Brünn, Tschechien werden Joël Mathys (Kantonsschule Zug, ZG) aus Hünenberg See und Stefanie Zbinden (Kantonsschule Glarus, GL) aus Glarus, beide Silbermedaillengewinner, sowie Goldmedaillengewinner Daniel Rutschmann und Pascal Sommer mitmachen.

Meist Autodidakten

Den Umgang mit Algorithmen beherrschen die 13 Finalistinnen und Finalisten wie kaum andere Schweizer Jugendliche ihres Alters. Beeindruckend an der SOI ist, dass sich die Teilnehmenden ihre Kenntnisse und Fähigkeiten grösstenteils autodidaktisch aneignen, da Informatik nicht überall in der Schule unterrichtet wird.

«Ihr Können haben sie sich mit grossem Engagement oftmals selbst beigebracht. Die intensiven Trainings durch die Ehrenamtlichen der SOI halfen, ihr Wissen zu festigen», erklärt Graf.

Die diesjährigen Goldmedaillengewinner werden bald ihre Fähigkeiten gegenüber Jugendlichen aus über 80 Ländern an der IOI beweisen können.

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