Die IFA muss sich neu erfinden

Die nächste Elektronikmesse findet vom 1. bis 6. September statt. Hersteller, Analysten und Veranstalter prophezeiten in Lissabon bereits die Kauftrends der Konsumenten.

» Von Simon Gröflin , 24.04.2017 16:03.

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Nicht weniger als 300 Journalisten aus aller Welt wurden von den Veranstaltern der Berliner September-Messe nach Lissabon an die IFA Global Pressconference eingeladen. Die Medienkonferenz gibt jeweils Ausblick über die Themen an der nächsten Elektronikmesse, die dieses Jahr vom 1. bis 6. September – natürlich wieder in Berlin – stattfinden wird. Ob alle Konsumtrends auch wirklich in den nächsten Jahren zutreffen werden, steht zwar noch in den Sternen geschrieben, aber eines ist sicher: Das Messegelände beim Funkturm wird dichter und die Veranstalter mussten sich ein neues Konzept überlegen.

Dünnere Fernseher werden nicht mehr grösser

Wenn es nach den Analysten von GfK und IHS Markit geht, bestehe ein klarer Trend hin zu immer dünneren und grösseren Fernsehern, die sich wie Tapeten an die Wand hängen lassen. Für Paul Gray, Principal Analyst von IHS Markit steht jedoch fest, dass es für die Hersteller langsam schwierig wird, noch dünnere TVs mit einer grösseren Bildschirmdiagonalen als 65 Zoll abzusetzen.

Auch wenn selbstleuchtendes OLED schmalere TV-Gehäuse ermöglicht und Premium-Kunden in Europa zugreifen, werden wir seiner Ansicht nach in den nächsten Jahren etwas auf dem Markt bestimmt nicht vorfinden: noch grössere Fernseher mit noch dünnerer Bauweise. Das Problem: Tapetenförmige Bildschirme kommen nicht ohne solide Metallrahmen aus. Man braucht eine viel grössere Transportschachtel und Schutzsysteme für die Ecken des Fernsehers.

Die Folge: Der Transport bei Riesen-Ultraflachmännern wird aufwendiger. Die Transportkosten im Verhältnis zum Gewicht würden dadurch sogar exponenziell steigen.

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