Der Meeting-Knigge

Der erste Eindruck zählt – das gilt auch für den Konferenzraum, in dem Sie Besucher und Kunden empfangen. Wir zeigen, mit welcher Technik Sie Ihr Sitzungszimmer ausrüsten sollten.

» Von Beat Rüdt, 15.09.2017 14:45.

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Diese Situation ist allen geläufig: Man sitzt im Konferenzraum, die Präsentation hätte vor zehn Minuten beginnen sollen, aber der Referent steht immer noch mit verlegenem Lächeln vorn am Pult. Inzwischen versucht dessen Kollege, das Notebook mit dem Beamer zu verbinden. Nach weiteren zehn Minuten sind die Geräte endlich verbunden, doch beim Aufstarten des Webbrowsers stellt der Referent fest, dass sein Computer nicht mit dem Internet verbunden ist, weil er keinen Zugang zum WLAN hat. Das Publikum wird langsam ungeduldig. Sobald auch das WLAN-Problem gelöst ist, wird klar, dass man nichts von dem lesen kann, was auf die Wand projiziert wird. Und wäre das nicht genug, ist auch noch der Akku des Notebooks leer. Weil es in der Nähe keine Steckdose hat, muss jemand ein Verlängerungskabel organisieren. Auch Ihr eigenes Smartphone hat mittlerweile keinen Saft mehr, da Sie die Wartezeit mit Surfen überbrückt haben.

Solche Unannehmlichkeiten können verhindert werden. Computerworld zeigt Ihnen, wie Sie in Ihrem Unternehmen mit einfachen Mitteln zu einem Konferenzraum kommen, in dem nicht gewartet, sondern gearbeitet wird.

Notebook verbinden

Das erste Problem, das beim Anschluss eines Geräts an einen Beamer auftaucht, ist in der Regel die Schnittstelle: VGA, HDMI und DisplayPort sind drei gängige Steckverbindungen, die nicht miteinander kompatibel sind. Damit der Anschluss dennoch gelingt, braucht es einen Adapter, also ein Verbindungsstück zwischen den Steckern. Um für alle möglichen und unmöglichen Situationen vorbereitet zu sein und auch Tablets sowie Smartphones verbinden zu können, würden Sie allerdings eine ganze Menge Adapter brauchen. Die Erfahrung zeigt zudem, dass Besucher beim Zusammenpacken manchmal vergessen, das ausgeliehene Stück zurückzugeben.

Das kann ins Geld gehen, denn ein Adapter kostet ca. 30 Franken. Viel komfortabler ist die Lösung über einen drahtlosen «Media Transmitter», wie ihn zum Beispiel die Firma Barco anbietet. Das einfachste Set namens Barco ClickShare CS-100 besteht aus einer Basisstation, die mit dem Beamer oder Bildschirm verbunden wird, und einem «Click-Share-Button», der via USB in ein Notebook gesteckt wird. Mit einem Klick auf den «Button» wird der Bildschirm des angeschlossenen Geräts angezeigt. Eine solche Installation kostet im Fachhandel rund 1200 Franken. Ein weiterer Vorteil: Es können auch mehrere Notbooks mit einem «Button» verbunden werden, sodass (nacheinander) mehrere Personen Zugriff auf den Beamer haben. Smartphones und Tablets greifen via App auf die Basisstation zu.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Beamer, Monitor, Leinwand?

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KOMMENTARE

Matthias Wohlgemuth: 15-09-17 15:34

Der Ansatz in diesem Artikel ist meines Erachtens grundsätzlich falsch und passt auch nicht zum Titel "Meeting-Knigge".

Zur Meeting-Knigge gehört viel mehr, dass sich der Referent min. einen Tag vor der Präsentation erkundigt welche Anschlüsse zur Verfügung stehen und ob ein WLAN genutzt werden kann. Selbstverständlich erscheint der Referent am Tag der Präsentation 30 Minuten vorher und bereitet alles vor. Er nimmt ebenso selbstverständlich alle seine Adapter mit damit er für alle Eventualitäten gewappnet ist.

Der Referent kommt weil er entweder etwas verkaufen möchte oder aber im Auftrag tätig ist. Entsprechend erwartet er nicht von seinem Kunde, dass dieser ihm alles zur Verfügung stellt und schon gar nicht von dessen IT das sie alles ausbadet, sondern kommt gefälligst vorbereitet.

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