Apple baut auf Siri und bringt Apple Pay in die Schweiz

Apples Entwicklerkonferenz ist eröffnet. Die Highlights: Siri macht sich auf allen Plattformen breit, aus OS X wird macOS und Apple Pay kommt in die Schweiz.

» Von SDA , 14.06.2016 07:25.

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Der Startschuss zur jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC (Worldwide Developers Conference) ist gefallen, und Apple öffnet die Tür für eine breitere Nutzung der Spracherkennung auf seinen Geräten. Rivalen wie Google, Microsoft und Amazon haben ebenfalls diesen Weg mit ihren eigenen Sprachsystemen eingeschlagen. Die Vision ist, dass Menschen sich mit Geräten und Diensten auf Basis künstlicher Intelligenz einfach unterhalten können.

Seinen SMS-Ersatz iMessage wertet Apple mit der Möglichkeit auf, mehr Videos und Musik direkt dort abzuspielen, sowie einem einfacheren Umgang mit Emojis und Stickern. Damit soll iMessage stärker den Facebook-Diensten WhatsApp und Messenger Konkurrenz machen.

Vernetzter Haushalt

Im noch jungen Geschäft mit dem vernetzten Haushalt geht Apple in die Offensive. Der iPhone-Konzern stellte am Montag bei der Entwicklerkonferenz WWDC die neue App «Home» vor, über die sich verschiedene kompatible Technik von Lampen bis hin zum Garagentor steuern lässt.

An der Vernetzung von Hausgeräten wird schon lange gearbeitet. Aber die Entwicklung wurde bisher dadurch gebremst, dass Technik verschiedener Anbieter oft nicht miteinander kommunizieren kann und die Bedienung zu komplex ist. Apple könnte mit seiner Plattform diese Hindernisse überwinden.

Auch hier soll Siri zum Einsatz kommen. Rivalen wie Amazon und Google bauen ebenfalls Plattformen zur Vernetzung des Haushalts mit Sprachsteuerung auf.

Fokus auf Cloud-Dienste

Apple verstärkt auch den Fokus auf Cloud-Dienste und lässt seine verschiedenen Geräte besser zusammenspielen. So kann sich jetzt ein Mac-Computer automatisch entsperren, wenn ihn ein Nutzer mit einer Computer-Uhr von Apple aufklappt. Text-Passagen, die man auf einem iPhone kopiert, können nahtlos auf einem PC eingefügt werden.

Wenn der Online-Einkauf auf einem Mac über den hauseigenen Dienst Apple Pay bezahlt werden soll, wird die Zahlung statt Passwort oder PIN per Fingerabdruck auf einem angeschlossenen iPhone freigegeben.

Die Musik-App wird runderneuert, um sie übersichtlicher zu machen. Viele Nutzer hatten die vor einem Jahr gestartete App kritisiert. Der Streaming-Musikdienst Apple Music hat inzwischen 15 Millionen zahlenden Abo-Kunden - halb so viele wie Marktführer Spotify.

Ein Jahr nach Google ergänzt Apple seine Foto-App mit einer Funktion zur Erkennung von Gegenständen und Situationen, nach denen dann gezielt gesucht werden kann.

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