Alles nur Strohfeuer: PC-Absatz bricht wieder ein

Die Zahlen von Gartner zum weltweiten PC-Verkauf zeigen wieder in die gewohnte Richtung: Nach Süden.

» Von AWP, pb , 10.04.2015 10:36.

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Der weltweite PC-Absatz ist in den ersten drei Monaten des Jahres um 5,3 Prozent zurückgegangen. Damit setze sich der negative Trend der vergangenen drei Jahre fort.

Im Frühjahr 2014 stellte Microsoft den Support für das Betriebssystem Windows XP ein und die Verkäufe neuer Geräte zogen weltweit an. Gartner sah die Lage in dem von Rückgängen geplagten PC-Geschäft etwas weniger düster.

Doch der Lichtschimmer kam von einem Strohfeuer: Der negative Trend der vergangenen drei Jahre setzt sich fort. Während im Vorjahr erstmals über 1 Milliarde Smartphones verkauft wurden, befindet sich der PC-Markt mit 308 Millionen weltweit verkauften Geräten auf ähnlichem Niveau wie 2009. Der Einbruch beim Verkauf von Desktop-Computern habe nicht durch den starken Absatz von tragbaren Geräten wie Notebooks und Tablets aufgefangen werden können. Wie Statista prognostiziert, werden sich die Absatzzahlen Für Computer bei etwas unter 300 Millionen verkauften PC's pro Jahr einpendeln.

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KOMMENTARE

markus estep: 06-05-15 22:53

@ Morat
Ich bin mir sicher , dass der PC Absatz wegbricht weil mit den heutigen Smartfons mindestens 50 % aller Aufgaben für die man früher (d.h. vor kaum 10-12 Jahren) zwingend einen PC benötigt hat, erledigt werden kann.
Email - früher PC , heute Smartfon
Webbrowsen - früher PC, heute eigentlich nur noch Smartfon oder Tablet.
Einen Windows PC benutze ich zwar immer noch als Arbeitsplatform nr 1 , aber eben für nicht viel mehr als Autocad (berufswegen)
Smartfon musst du auch nicht jedes Jahr tauschen ... ich habe immer noch ein Galaxy S2 , benutze ich hauptsächlich für Emailversand , Whatsapp und SMS.

Morat Ademi: 10-04-15 22:07

Zum Glück ist der PC nicht wie ein Smartphone. Ein PC kann man 10-20 Jahre betreiben und muss ihn nicht jedes Jahr austauschen. Irgendwann einmal ist der Markt gesättigt und läuft nur noch über den Austausch alter oder defekter Hardware. Microsoft mit ihren Überwachungsbestrebungen. TPM v2.0 UEFI Secureboot, Online zwang und Cloud fördern den Umstieg auch nicht gerade. Und leider wird das Bestreben dem PC Benutzer die Kontrolle über Hard und Software noch mehr zu entziehen mit Windows 10 nicht besser, im Gegenteil.
Microsoft trifft eine grosse Schuld was den Einbruch der PC Verkaufszahlen betrifft.

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