9 Tipps für produktives Arbeiten im Homeoffice

Die Telearbeit im Homeoffice ist begehrter als das Statussymbol Firmenwagen. Mit den richtigen Tipps gestaltet sich die Heimarbeit durchaus problemlos und effizient.

» Von Mark Lubkowitz, 31.05.2016 09:54.

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Bei dem einen Unternehmen heisst es Homeoffice, bei dem anderen Vertrauens- oder Telearbeitsplatz. Gemeint ist in allen Fällen ein büroferner, in der Regel privater Arbeitsplatz.

Ruhe, Ungestörtheit und zeitliche Flexibilität werden aufseiten der Arbeitnehmer als Vorteile des Homeoffice angeführt. Allerdings sollten einige Regeln beachtet werden, damit sich der Nutzen des Homeoffice nicht in sein Gegenteil verkehrt.

Klare Trennung

Mit einem Homeoffice holt man sich die Arbeit nach Hause. Deshalb ist es für die fokussierte Bewältigung der Aufgaben hilfreich, den privaten vom beruflichen Alltag klar zu trennen – nicht nur mental, sondern auch physisch. Anstatt mit dem Laptop am Esstisch die Arbeit anzugehen, sind ein eigenes Arbeitszimmer oder zumindest ein abgetrennter Arbeitsbereich die deutlich bessere Wahl. So lässt sich alles wegräumen und ausblenden, was eine Ablenkung sein könnte. Dazu zählen etwa der Fernseher, die schmutzige Wäsche, Umzugskartons oder das überall verstreut herumliegende Spielzeug der Kinder.

Auch wenn ein eigener Raum nicht zwingend notwendig ist, hat er gegenüber einem Arbeitsbereich den gewichtigen Vorteil einer Tür. Die lässt sich schliessen, um sich selbst und eventuellen Mitbewohnern klarzumachen, dass man gerade arbeitet und dabei bis auf Weiteres ungestört bleiben möchte.

Dieser Arbeitsplatz sollte tatsächlich ausschliesslich als Arbeitsplatz dienen und nicht für andere Aufgaben verwendet werden, etwa für die alltägliche Hausarbeit, gelegentliche Bastelarbeiten oder für Spieleabende. Nichts ist anstrengender, als vor Beginn der eigentlichen Arbeit zunächst Überbleibsel anderer Tätigkeiten wegräumen oder – noch schlimmer – den Arbeitsplatz erst wieder einrichten zu müssen.

Tendenziell ungeeignet für einen Heimarbeitsplatz sind Kellerräume und Kammern sowie alle Zimmer, die sehr eng, vom Tageslicht abgeschnitten oder ohne Frischluftzufuhr sind.

Arbeitsbereich optimal ausstatten

Woran Sie auf keinen Fall sparen sollten ist die Ausstattung des Heimarbeitsplatzes. Legen Sie sich deshalb einen grossen, kontrastreichen Monitor sowie einen leisen Rechner oder alternativ einen gut ausgestatteten Laptop zu.

Investieren Sie ausserdem in ein qualitativ hochwertiges Headset sowie eine Webcam. Das Headset sollte bequem auf dem Kopf sitzen und eine ordentliche Sprachqualität gewährleisten, sodass Gesprächspartner sie deutlich und ohne häufiges Nachfragen verstehen können. Die Webcam wiederum muss für Videokonferenzen ein klares und scharfes Bild liefern.

Gerade im Homeoffice ist der Internetzugang von zentraler Bedeutung. Fällt der Zugang aus, ist ein geordnetes Arbeiten zu Hause eigentlich nicht mehr möglich. Neben einer schnellen und stabilen DSL-Leitung sollten Sie deshalb auf jeden Fall auch eine Backup-Lösung parat halten, etwa in Form eines UMTS-Sticks.

Sollte die Landleitung einmal ausfallen, stöpseln Sie den UMTS-Stick an Ihren Router an und bauen die Verbindung zum Internet einfach per Funk auf. So überbrücken Sie die Zeit, bis der Internetanbieter beziehungsweise ein Techniker das Problem mit Ihrem Internetnetzugang wieder behoben hat.

Bedenken Sie bei der Wahl aller Komponenten immer, dass Sie im Schnitt acht Stunden am Tag mit diesem Equipment Ihre Arbeit erledigen müssen. Die Ausstattung muss also nicht nur zuverlässig funktionieren, sie muss auch ein Mindestmass an Verarbeitungsqualität und Ergonomie aufweisen. Deshalb sollten zum Beispiel sowohl der Schreibtisch als auch der Stuhl auf Ihre individuelle Körpermasse einstell- und anpassbar sein.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Kommunizieren + dokumentieren

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