Ein smartes Gerät schützt vor Einbrechern

» Von Luca Perler , 29.09.2017 09:00.

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Klarer Zeitplan

«Abgabedruck» verschafft sich das Start-up insofern, als dass es sich mehrere Zwischenziele gesetzt hat. An der IFA in Berlin hat Mitipi seinen Prototypen bereits vorgestellt. Der nächste Fixpunkt steht bereits im Januar an. Dann fährt das vierköpfige Team nach Las Vegas, wo es sein Produkt an der CES vorstellen wird. Kurz darauf will Mitipi eine Kampagne über das Crowdfunding-Portal Kickstarter starten. Diese soll das nötige Geld einbringen, damit das Start-up mit der Serienproduktion beginnen kann. Zwischen 50 000 und 100 000 US-Dollar sollen dabei laut Laura Schilliger zusammenkommen. «Die ganze Hardware ist ein ziemliches ‹scary Beast›, denn sie muss bis dahin komplett ausgearbeitet sein – vom Design der Platine, bis zum Gehäuse», sagt Jakob Cevc. Müssten danach noch Änderungen vorgenommen werden, würde das sehr viel Geld kosten. An der Software könne er zusammen mit Khanh Nguyen später hingegen noch feilen. Wünsche, die beim Crowdfunding von Unterstützern angebracht würden, könnten so allenfalls noch berücksichtigt werden.

Klappt alles planmässig, sollen die fixfertigen Geräte im Herbst 2018 zum Preis von 300 bis 400 Franken an Interessenten ausgeliefert werden. «Bis dahin haben wir zwar noch viel zu tun, aber es bereitet grosse Freude, mit Leuten, die mit Herzblut bei der Sache sind, etwas zu entwickeln, damit sich Leute in ihrem Zuhause sicherer fühlen», sagen Schilliger und Cevc unisono.

www.mitipi.com

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