19 IT-Dinosaurier, die heute noch leben

» Von idg, 31.12.2010 06:20. Letztes Update, 19.03.2011 09:04.

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Iomega Zip

Was sie waren: Wechselplattenlaufwerke der Firma Iomega waren in der zweiten Hälfte der 90er-Jahre ein sehr beliebtes Computerzubehör. Damals galten die 100 MB, die man auf den ersten Zip-Disketten speichern konnte, als eine sehr hohe Kapazität. Ausserdem war die Handhabung gegenüber CD-Laufwerken einfacher. Disketten waren zwar allgegenwärtig, aber Zip-Laufwerke fanden eine sehr grosse Fangemeinde.

Was passierte: Es erging den Zip-Laufwerken wie den Diskettenlaufwerken, auch wenn sie etwas langsamer an Bedeutung verloren als der kleine Bruder. Günstige CD-Brenner ermöglichten die effiziente Datenspeicherung mit vergleichsweise hoher Kapazität und die gebrannten CDs waren auf nahezu allen Computern zu lesen. USB-Sticks und -Laufwerke boten dann schliesslich noch mehr Speicherplatz und waren völlig unabhängig von einem Laufwerk. Plötzlich waren Zip-Disketten teuer und lieferten wenig Speicherplatz. Dazu kam der berüchtigte «Click of Death», ein Hardware-Fehler, der die Datenträger zerstören konnte. Iomega versuchte mit neuen Laufwerken (Jaz, PocketZip, und Rev) den Anschluss zu behalten, aber der Zip-Effekt stellte sich nie wieder ein.

Aktuelle Situation: Iomega ist noch immer Hersteller von Speicherlösungen für den Heimgebrauch und für Grossunternehmen (mittlerweile eine Tochtergesellschaft des Speicherriesen EMC). Auch Zip-Laufwerke und Zip-Disketten gibt es noch. Trotzdem haben die damals so beliebten Zip-Produkte den Kampf gegen die modernen Speichermedien verloren.

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