Warum die Kälte am Akku nagt

Geht es Ihrem Smartphone auch so? Auf einmal geht der Akku morgens schneller zur Neige. Darum sollte man bei Minusgraden einige Tipps beachten.

» Von Simon Gröflin , 01.12.2016 15:20.

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Winterliche Temperaturen machen dem Handy-Akku zu schaffen. Obwohl sich hierzulande noch keine arktischen Schwankungen anbahnen, bemerkten auch wir heute Morgen bei unterschiedlichen Smartphones, dass sich deren Akkus schneller als üblich entluden. Zeigte der Ladestand nach einer einstündigen Busfahrt mit Nonstop-Online-Zeitungskonsum zuvor vielleicht noch 80 Prozent, betrug dieser bei der morgendlichen Kälte von Minus 2 Grad noch 70 Prozent.

Grund dafür ist der höhere Widerstand im Energiespeicher. Die Elektronen haben es dadurch schwerer, von einem Pol zum anderen zu wandern. Das bedeutet: Sowohl zu hohe als auch zu tiefe Temperaturen schaden der Handy-Batterie. Denn der Akku kann dadurch nicht dauerhaft konstante Energie abgeben. Die «Wohlfühltemperatur» eines Handy-Akkus liegt gemäss Experten bei 18 bis 25 Grad. Kleinere Schwankungen sind aber nichts Schlimmes. Wenn das Handy der winterlichen Kälte ausgesetzt ist, verringert sich die Lebensdauer des Akkus auf jeden Fall. Als wichtigstes Kriterium für «gesunde» Lithium-Ionen-Akkus gilt – streng genommen – eine Umgebungstemperatur von 20 bis 40 Grad. Je nach Modell kann ein Akku schon ab 10 Grad deutlich weniger leisten.

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