«Fire» frei: Amazon lanciert iPad-Konkurrent

» Von Daniel Bader , 29.09.2011 08:15.

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Wachstum geht vor Profit

Der Kindle Fire kostet damit nicht einmal halb so viel wie das meistgekaufte Gerät dieser Art, das iPad von Apple. Amazon bleibt damit seiner Strategie treu, nimmt also für sein angestrebtes Wachstum finanzielle Verluste aufgrund des niedrigen Preises in Kauf. «Wir bieten ein Premium-Produkt zu einem Non-Premium-Preis», sagte Amazon-Chef Jeff Bezos bei der Präsentation, und schob nach: «Fire unterstützt zu 100 Prozent Flash und zeigt den Inhalt flüssig an. Wir wollen unsere Kunden nichts vorenthalten – wie der eine oder andere Mitbewerber», so Bezos. Ein Seitenhieb auf Apple. Die Firma verwehrt ihrem iPad die Software-seitige Unterstützung der Adobe-Software Flash. Ihre Begründung: «Flash ist benötigt beim Anzeigen von entsprechenden Videos zu viel Rechenkapazität respektive Strom, was die Laufzeit zu sehr einschränken würde.»

Der wohl grösste Vorteil der Amazon-Lösung, und weshalb auch Analysten von einer echten Konkurrenz für das iPad sprechen, liegt an der Alles-aus-einer-Hand-Strategie für das Fire. Mit seinem Produktportfolio als Online-Händler deckt Amazon nicht nur den Bücherverkauf ab, sondern liefert gleichzeitig auch Millionen von Filmen und Songs.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Ambitiöse Verkaufsvorgaben

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